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Oktober 2009

Offset- und Digitaldruck im Wechsel


Nur wenige Workflowsysteme berücksichtigen, dass moderne Druckereien oft im Offset- wie auch im Digitaldruck produzieren.


Der 3D-Proof, ein würdiger Nachfolger der Blaupause.


Der 3D-Proof, ein würdiger Nachfolger der Blaupause.

Fujifilm XMF unterstützt beides, außerdem native PDF-Verarbeitung und JDF-Auftragsmanagement. Die Einladung zur Europapremiere in Düsseldorf klang verheißungsvoll: Vorgestellt würde ein neuer Workflow, "der den Druckbetrieben neue Wege eröffnet, sich flexibel an die Anforderungen des Offset- oder Digitaldrucks anzupassen". Das Museum Kunstpalast, alles andere als ein Aufbewahrungsort für alte Schätze, bot mit seiner noblen Atmosphäre den richtigen Hintergrund für eine zukunftsorientierte Technologie. Naohiro Fujitani, Geschäftsführer der Graphic Systems Division bei Fujifilm Europa, sieht im Workflowsystem XMF eine Lösung für Druckdienstleister, die ihre Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit generell verbessern kann. XMF steht für Cross-Media-Workflow, wobei mit Cross-Media die Druckverfahren Offset und Digitaldruck gemeint sind. Eine Automatik schießt neu aus, wenn die Seiten zu einer anderen Druckmaschine oder vom Offset zu einem Digitaldrucksystem geschickt werden. Es sei kein großer Aufwand, erst eine kleine Vorproduktion im Digitaldruck zu erstellen und danach die Hauptproduktion im Offset. XMF baut auf den Standards PDF und JDF auf. Im "Herz" sitzt eine JDF-Datenbank, die Aufträge durch den ganzen Workflow koordiniert und steuert. Kompatibel mit den gängigen Dateiformaten und für die Kommunikation mit vielfältigsten Produktionsprozessen konzipiert, stellt XMF einen auf JDF basierten Ausschießserver zur Verfügung. (Mehr in Print 5/2007)