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Mo 03.07.17

Ellerhold Gruppe investiert in neue Drucktechnik für Haftetiketten


Die Ellerhold Gruppe baut ihre Etiketten-Sparte aus. Sowohl in Zirndorf wie in Glücksburg zieht mit der MO-4 von Nilpeter der hochmoderne Kombinationsdruck ein. Flexibel, schneller und auflagenstärker garantiert er Haftetiketten für höchste Ansprüche, dank Druck und Veredelung in einem Arbeitsgang.






Die neueste Generation von Haftetiketten surrt bei der Ellerhold Gruppe jetzt durch sie: die MO-4 von Nilpeter: Ob in Zirndorf beispielsweise im Offset bedruckte, geprägte, mit Siebdruck in Regenbogenfarben plus Quelllack verfeinerte Weinflaschen-Etiketten. Oder in Glücksburg edle Wodka-Etiketten im No-Label-Look, mit perfektem Siebdruck-Weiß als Grundierung und Offset-Schriften on top. Die MO-4 steht für hochmodernen Kombinationsdruck mit ausdrucksstarken Farben und jeglichen Sonderfarben. Der Clou: Die Drucker können in einer Produktionsstrecke gleich fünf Offset- und drei Flexo-Druckwerke sowie ein Siebdruck- Presswerk mit sämtlichen, gängigen Veredelungstechniken mixen – vom Blind-, Heißfolien-, Kaltfolienprägen über das Folienkaschieren bis zu Cast & Cure-Technik oder Lackanwendungen und der abschließenden Stanzung. „So gewährleisten wir die höchstmögliche Flexibilität bei geringen Rüstzeiten. Für jede Anforderung, die ein Etikett nun an uns stellt, haben wir dank MO-4 das richtige Druckverfahren und vielfältige Veredelungen – um das Etikett in einem Durchlauf, mit höchster Genauigkeit zu drucken“, erklärt der Geschäftsführer der Zirndorfer Ellerhold-Druckerei, Bernd Schmidt. Die leistungsstarke Technik und die Vorteile der Haftetiketten – welche Temperaturschwankungen und Wasserkontakten länger trotzen – überzeugten auch schon Kunden mit Nassleim-Technik.

Sparsam im Werkzeug – und im Offset kostengünstiger und schneller

So lassen regionale Winzer auf der neuen Nilpeter kleinere Auflagen und Lebensmittelgiganten große Etikettenmengen in sehr kurzer Zeit drucken. Alle Veredelungsschritte können nun auf einmal und unabhängig voneinander angewandt werden, wie etwa zuerst das Applizieren von Heißfolie und später das Blindprägen. Solche Reliefschnitt-Prägungen sind bei Weinbauern sehr angesagt, weiß der Zirndorfer Kundenberater Lajos Junghaus: „Diese ordern gern rollenweise veredelte Blanko-Etiketten, um sie nach jeder Lese selbst mit den notwendigen amtlichen Prüfnummern zu versehen.“ Der Glücksburger Vertriebsleiter, Immo Brodersen, erläutert besonders effektive Veredelungs-Kombinationen auf der MO-4: „Wir können mehrere Folien gleichzeitig einsetzen. Im Zusammenspiel mit Matt- und Glanzfolien entsteht so eine Art 3-D-Effekt.“ Kunden aus der Lebensmittelindustrie schätzen zudem das Aufbringen metallischer Kaltfolien und ein späteres Bedrucken. So erzeugt die Druckfarbe Gelb anschließend auf der Folie ein Gold und Rot ein schimmerndes Rubin. Alle Regenbogenfarben können so verwirklicht werden, ohne teure Werkzeuge. Kosmetikfirmen kombinieren den Etiketten-Druck oft mit dem Laminieren von Soft-Touch-Folien, für eine samtige Haptik.

Außergewöhnliche Effekte und No-Label-Look – ohne Falten

Die von Brodersen gern mit eingesetzte, außergewöhnliche Cast & Cure-Technik ist für den Rotationsdruck auf der MO-4 ideal geeignet und relativ kostengünstig zu realisieren: „Auf dem Etikett entstehen durch eine spezielle Drucktechnik verschiedenste Muster, Strukturen und holografische Effekte in denen sich das Licht wie in Prismen bricht.“ Energiedrinks wurden mit solchen Etiketten schon im asiatischen Markt positioniert. Oder hochwertige Getränkeflaschengläser mittels Cast & Cure-Etiketten fälschungssicher gemacht. Soll ein Relieflack Wassertropfen auf der Cola-Flasche simulieren oder ein Strukturlack die Schale einer Orange auf der Saftflasche – die MO-4 druckt und veredelt das Etikett in einem Arbeitsgang. Besonders sind Kunden vom No-Label-Look (Clear&Clear) der MO-4 begeistert: „Transparente Folien werden im Siebdruck mit perfektem Weiß versehen – und sind dann vielseitig bedruckbar. So lassen sich Design und Schriften selbst auf Kaviargläsern oder Johannisbeersaft-Drinks gut erkennen.“ Oder auf Whiskey-Flaschen, deren Etiketten ebenfalls durch die MO-4 rauschen und perfekt auf glasklaren Flaschen haften.