Mo 20.02.17

Langley: "Ich bin ein Roländer"


Der britische Industrielle, Tony Langley, der genau vor 5 Jahren den Bogenoffsetbereich der insolventen Manroland AG gerettet hat, bekräftigte sein Engagement für den deutschen Druckmaschinenbauer in einer kürzlichen Keynote in Offenbach.

Tony Langley zieht Bilanz


Tony Langley zieht Bilanz

Vor dem deutschen Management und den Geschäftsführern der mehr als vierzig Tochtergesellschaften reflektierte Langley, wie sehr sich das Unternehmen in diesen fünf Jahren verändert hat.

Er betonte, wie Manroland Sheetfed seit seiner Übernahme durch die Beseitigung von Überkapazitäten und Ineffizienzen umgeformt wurde. In diesem Zeitraum wurden 500 Druckmaschinen installiert sowie mehrere tausend Maschinen im Markt betreut.

Langley hielt den Kritikern des Unternehmens entgegen, "... dass diejenigen, die sagten, dass das Unternehmen nicht länger in Forschung und Entwicklung investieren würde, zwischenzeitlich mit der technologisch ausgereiftesten Druckmaschine der Welt -der Roland 700 Evolution- konfrontiert wurden. Während die Zweifler ihren Wunschträumen nachhingen, haben wir diese Neuentwicklung in nur zwei Jahren umgesetzt."

Er kommentiert, dass nicht nur das Unternehmen in jedem einzelnen der letzten fünf Jahre rentabel gewesen sei -was keiner der Wettbewerber behaupten könne-, sondern, dass inzwischen mehr als die ursprüngliche Investitionssumme erwirtschaftet wurde.

Unter Würdigung der Beiträge von Alfred Rothländer (auch behilflich während des Turnarounds von Langley's Unternehmensbereichen Claudius Peters und Piller in Deutschland) und dem gegenwärtigen CEO, Rafael Penuela, sagte er: "Das Management und die Mitarbeiter hatten die Herausforderung angenommen, ihr Geschäft zum Besseren zu wenden". 

Zusammenfasend zog Langley Parallelen zu Präsident John F. Kennedy's berühmter "Berliner Rede" und sagte, dass er vor fünf Jahren Manroland in einer tiefen Unsicherheit beigegestanden habe und dass er heute stolz sei, zu bekräftigen: "Ich bin ein Roländer".