Fr 31.03.17

Gedruckte Elektronik findet den Weg in immer mehr Produkte


Die neue OE-A Roadmap zeigt vielfältige Anwendungsbeispiele sowie die künftigen Herausforderungen für die organische und gedruckte Elektronik

Organische und gedruckte Elektronik Anwendungen für wichtige Branchen. © OE-A


Organische und gedruckte Elektronik Anwendungen für wichtige Branchen. © OE-A

Die OLED Technologie ist die treibende Kraft der organischen und gedruckten Elektronik – Beispiel eines flexiblen OLED Touch Displays. © CDT


Die OLED Technologie ist die treibende Kraft der organischen und gedruckten Elektronik – Beispiel eines flexiblen OLED Touch Displays. © CDT

Die organische und gedruckte Elektronik hat in wichtigen Anwenderbranchen fest Fuß gefasst. Vom Internet der Dinge über Unterhaltungselektronik und Gesundheitswesen bis zum Automobil und smarten Verpackungen sowie Gebäuden: gedruckte Elektronik kommt weltweit inzwischen in zahlreichen Produkten und Branchen zum Einsatz. Dies belegt auch die siebte Ausgabe der Roadmap von OE-A (Organic and Printed Electronics Association), einer Arbeitsgemeinschaft im VDMA, deutlich, die auf der LOPEC 2017 veröffentlicht wurde.

Interesse und Einsatz steigen in unterschiedlichen Anwendungsbereichen und Industrien

"Große Industrien, inklusive Automobil und Unterhaltungselektronik, integrieren jetzt organische und gedruckte Elektronik in ihre Produkte. Wir sehen, dass OLED-Displays und Leuchten noch immer die treibende Kraft dieser Technologie sind. Die neue OE-A Roadmap spiegelt diese Entwicklung wider. Es wird auf wichtige Industrien eingegangen und aufgezeigt, wie organische und gedruckte Elektronik deren Produkte verbessern kann," sagt Dr. Wolfgang Clemens, Sprecher der OE-A Roadmap und Head of Product Management PolyTC bei PolyIC. "Wir beleuchten natürlich auch den Fortschritt der individuellen Anwendungsbereiche wie OLED Beleuchtung, OPV, OLED und flexible Displays, integrierte smarte Systeme, Schaltungen und Komponenten, sowie die Entwicklung von Materialien und Prozessen ", ergänzt er.

Diese positiven Ergebnisse werden auch in den Schlüsselparametern Zuverlässigkeit, Kapitaleinsatz, Kosten, Umweltbelastung und Standardisierung sichtbar. Es gibt inzwischen kaum noch Unterschiede zwischen Anwendungs- und technologischen Parametern, was die zunehmende Reife der gedruckten Elektronikbranche unterstreicht.

Die Experten der OE-A erwarten für die kommenden Jahre weiterhin ein starkes Wachstum, das durch neue und verbesserte Materialien, Maschinen, verbesserte Prozesse sowie neue Bauteil- und System Designs angetrieben wird. Es gibt aber noch Bereiche, in denen fundamentale technische Hürden, so genannte „Red Brick Walls“, zu überwinden sind. Auch diese werden in der Roadmap angesprochen, unter anderem um den jeweiligen Entwicklungsbedarf aufzuzeigen.

Eine Zusammenfassung der siebten Ausgabe der OE-A Roadmap für Organische und Gedruckte Elektronik ist in der neuen OE-A Broschüre enthalten, welche am OE-A Stand 510 (Halle B0) auf der LOPEC 2017 oder über die OE-A Webseite verfügbar ist. Im Juni 2017 wird das “White Paper: OE-A Roadmap for Organic and Printed Electronics”, publiziert, das ausführlich auf Anwendungen und Technologien eingeht.