Glossar E
- Echtheitseigenschaften der Druckfarben
- Echtpergament
- Effektfolien
- Extruder
- Explosionsgrenze
- EWPA
- Eurostandard Press
- Europäische Farbskala für den Offsetdruck
- Euroklebung
- Etikettenpapier
- Egoutteur
- Einarmrakel
- Einblatt-Druckmethode
- Eindrehen
- Eingießverfahren
- Einjahrespflanzen
- Einpassen
- Einreißwiderstand
- Einrichten
- Einschießen
- Einstecken
- Einstellung der Druckfarbe
- Einteilungsbogen
- Eintourenpresse
- Einzelmotorenantrieb
- Einzugwerk
- Eiweißkopie
- Elefantenhaut
- Elektrische Leitfähigkeit
- Elektrischer Widerstand
- Elektrosensitive Papiere
- Elfenbeinkarton
- Emulgieren
- Endlosdrucker
- Endlos-Formularsatz
- Endlospapier
- Entsäuern
- Erdfarben
- ES-Farben
- Esparto-Zellstoff
- Etchen
- Ethernet
Echtheitseigenschaften der Druckfarben
Sie bestimmen die Widerstandsfähigkeit der gedruckten Farbe nach dem Trocknen gegen verschiedene chemische und physikalische Einflüsse und Beanspruchungen, denen Druckprodukte bei ihrer Ver- oder Anwendung ausgesetzt sein können. Dazu gehören z. B.
- Lichtechtheit
- Alkali-Echtheit
- Gewürzechtheit
- Hitzebeständigkeit
- Käse-Echtheit
- Lackier-Echtheit
- Lacklösemittel-Echtheit
- Parafin-und Wachs-Echtheit
- Seifen- und Waschmittel-Echtheit
- Speisefett-Echtheiten
- Wasser-Echtheit
Die Prüfmethoden für die verschiedenen Echtheiten sind in den Normen DIN 16 524, Blatt 1,2,3 und DIN 16525 festgelegt. Die Wetter-Echtheit kann in jedem Einzelfall vorzugsweise durch praktische Dauerprüfung ermittelt werden.
Echtpergament
(engl.: vegetable parchment), ein mit Hilfe von Chemikalien (im allgemeinen Schwefelsäure) dauerhaft fettdicht und nassfest gemachtes Zellstoffpapier; industriell erstmals 1861 in England hergestellt. Flächengewicht: 40 bis 80 g/qm. Einsatzbereich: z. B. Verpackung von Butter und anderen fettenden und feuchten Lebensmitteln.
Effektfolien
Folien für das Überziehen von bedruckten Bogen mit einer transparenten Acetat- oder Polypropylen-Folie mit Hilfe eines Lösungs- oder Dispersionskleber, die nicht nur glänzend oder matt sind, sondern als besonderen Effekt eine Prägung aufweisen, wie z. B. eine grobe oder feine Leinenstruktur.
Extruder
Maschineneinheit zum Fördern, Verdichten, Aufschmelzen und Dosieren thermo-platischer Kunststoffe in einem Arbeitsgang. Sie wird eingesetzt zum Beschichten von Papier oder Karton, um bestimmte Sperreigenschaften gegenüber Feuchtigkeit, Wasserdampf oder Gasen zu erreichen. Dabei wird von "Extruderbeschichtung" gesprochen.
Explosionsgrenze
Sie bezeichnet die untere und obere Grenzkonzentration eines brennbaren Gas-und Dampf-Luftgemisches oder eines anderen Sauerstoff enthaltenden Gases in Vol-%, innerhalb welcher dieses Gemisch durch Erhitzen und Verbrennung gebracht werden kann. Die Explosionsgrenzen von Spezialbenzin liegen etwa zwischen 1 Volumenprozent (untere Explosionsgrenze) und 7 Volumenprozent (obere Explosionsgrenze). Nur innerhalb dieser engen Grenzen ist eine Explosion möglich.
EWPA
Abkürzung für "European Waterless Printing Association". Verein, der sich zum Ziel gesetzt hat, Forschung und Entwicklung des wasserlosen Offsetdrucks zur Vermeidung oder Verringerung von Umweltbelastungen zu fördern, Fachleute zu informieren sowie Fachpublikationen über den wasserlosen Offsetdruck zu veröffentlichen und auch Schulungen durchzuführen. Die EWPA wurde Mitte 1996 gegründet und hat ihren Sitz in Mülheim/Ruhr.
Eurostandard Press
Druckkontrollstreifen für den mehrfarbigen Zeitungsdruck von Felix Brunner (System Brunner). Er enthält Grob- und Feinrasterfelder der Stufe 50 % sowie Felder der Stufen 25 % und 75 %. Im weiteren sind Schiebemarken, Volltonfelder, Trappingfelder, Spitzpunktfelder und doppelbreite Felder zur Kontrolle der Graubalance vorhanden.
Europäische Farbskala für den Offsetdruck
Eine Farbskala (CMYK), die im Oktober 1971 in der Norm DIN 16 539 festgelegt wurde und 1975 als DIN/ISO 2846 veröffentlicht wurde. In der Druckersprache wird sie auch kurz als "Euroskala" bezeichnet. Normdruckfarben für den Offsetdruck im Sinne dieser Norm sind die Druckfarben Gelb, Magenta und Cyan, die in beliebiger, jedoch im Bereich der Bezugsschichtdicke liegenden Schichtdicke im Buchdruckverfahren auf Kunstdruckpapier nach DIN 16 519 im Vollton gedruckt, die Grundfarben und die Mischfarben erster Ordnung der in dieser Norm festgelegten Farbskala ergeben. Ihre Farbmaßzahlen sind die gleichen, wie in DIN 16538 festgelegten Maßzahlen der europäischen Farbskala für den Buchdruck. Die technische Kommission des CEPA (Europäischer Ausschuss der Verbände der Lack-, Druckfarben- und Künstlerfarbenfabrikanten) hatte 1992 eine Korrektur für den Bogenoffsetdruck und auch eine Erweiterung auf den Rollen- und Zeitungsdruck vorgeschlagen. Im Vergleich zur alten DIN 16 539 wurde das Cyanblau eine Spur grünlicher mit 20 % niedrigerer Schichtdicke, das Magentarot etwas rötlicher mit 10 % niedrigerer Schichtdicke und das Gelb rötlicher und bei 20 % höherer Schichtdicke auch gesättigter.
Euroklebung
Europäische Klebevorschrift für mehrteilige Außenplakate.
Etikettenpapier
Speziell erzeugtes ungestrichenes und meist einseitig gestrichenes Papier für die Herstellung von Etiketten. Es muss einwandfreie Bedruckbarkeits- und durch eine möglichst nicht so glatte Rückseite auch eine gute Etikettier-Eigenschaft aufweisen. Bei der Prüfung der erforderlichen Qualitätsmerkmale werden teilweise standardisierte Prüfverfahren eingesetzt. Daneben spielen aber auch spezielle Prüfmethoden eine wichtige Rolle. Dazu gehören: Nassfestigkeit, Nassbruchlast, Nassopazität, Opazitätsabfall, Wasseraufnahme, Rollneigung durch Feuchtigkeitseinfluss, Kondenswassereinwirkung, Laugendurchlässigkeit, Laugenfestigkeit, Leimdurchschlag, Stanzverhalten oder Nassreißfestigkeit
Egoutteur
Eine mit Metallsieben bespannte Walze auf der Nasspartie einer Papiermaschine. Sie dient der Durchsichtsvergleichmäßigung (Formation) der Papierbahn, der schnelleren Entwässerung und auch der Herstellung von Wasserzeichen. Diese Zeichen und Schriftzüge sind auf dem Egoutteur aufgelötet oder er ist entsprechend geprägt. Durch Eindrücken in das nasse Papiervlies der sich auf dem Sieb bildenden Papierbahn ergeben sich dünnere Stellen, wodurch das Wasserzeichen in der Durchsicht erkennbar wird.
Einarmrakel
Rakel für den Siebdruck. Sie ist an der Rückseite des Siebdrucktisches befestigt und läuft auf einer Schiene parallel zur Vorderkante. Sie lässt sich leichter handhaben als eine Handrakel.
Einblatt-Druckmethode
Heute nur noch sehr selten praktizierte Tiefdrucktechnik, bei der die Herstellung der Druckform auf rein künstlerische, manuelle Art oder unter Zuhilfenahme chemischer Einwirkung durch Ätzung oder durch fotografische Verfahren erfolgt.
Eindrehen
Andere Bezeichnung für Umdrehen. Es ist der Fachausdruck für das zweimalige Bedrucken der gleichen Bogenseite, wobei sowohl die Seitenanlage als auch die Vorderanlage des Druckbogens gewechselt werden, ohne dass der Drucker Seitenmarke und Vordermarken zu verstellen braucht. Man bekommt zwei Anlagewinkel.
Eingießverfahren
Ursprüngliches, aus China um 105 n. Chr. stammendes manuelles Verfahren zur Papierherstellung, bei dem die Papierfasern in ein auf einem Teich schwimmendes Sieb eingegossen werden. Heute nur noch in Nepal, Bhutan und Nordthailand gebräuchlich.
Einjahrespflanzen
Pflanzen und Gräser die jährlich neu aufwachsen und für die industrielle Gewinnung von Zellstofffasern zur Papiererzeugung geeignet sind z. B.: Hanf, Stroh (von Getreidearten Roggen, Weizen, Hafer, Gerste), Schilf oder Zuckerrohr.
Einpassen
Wichtige Arbeitsphase während des Einrichtens einer Mehrfarben-Bogen- oder Rollenoffsetdruckmaschine. Dabei werden zwei oder mehr Druckplatten der Maschine durch Veränderung ihrer Position auf dem Plattenzylinder oder die Stellung der verschiedenen Plattenzylinder seitlich zueinander oder in Umfangsrichtung so verändert, dass das Druckbild einen einwandfreien Passer zeigt. Das Einpassen wird heute wesentlich und die Einrichtezeit deutlich abgekürzt durch Registersysteme und durch Register-Fernverstellung vom Bedienpult der Maschine. Auch eine Diagonalverstellung ist in vielen Fällen möglich.
Einreißwiderstand
Bestimmung der Zugfestigkeit eines Papiers mit Hilfe der vom Materialprüfungsamt Berlin-Dahlem entwickelten Spezialklemme (Finch-Klemme) im Zugfestigkeitsprüfgerät. Dabei wird die Probe einer Schwerkraft unterworfen, die nach Überwindung des Trennwiderstandes einen Einriss hervorruft. Die erforderliche Kraft wird direkt an einer Skala abgelesen.
Einrichten
Begriff für die Vorbereitung der Maschine für die Ausführung des Druckauftrages. Die Zeit die dafür benötigt wird, wird als Rüstzeit bezeichnet. Sie beinhaltet alle Arbeitsstufen, die notwendig sind, um mit dem Auflagendruck zu beginnen, so z. B. das Einspannen der Druckplatten, das Reinigen der Farbwerke und Einfüllen der Druckfarbe, das Vorstapeln des Papiers und das Einpassen der Platten, wenn es sich um eine mehrfarbige Arbeit handelt.
Einschießen
Begriff für das manuelle Zwischenlegen von rauhem Makulaturpapier zwischen die frisch bedruckten Bogen zur Vermeidung des Ablegens der frischen Druckfarbe. Diese Methode wurde früher besonders im Steindruck praktiziert. Heute wird sie nicht mehr angewendet.
Einstecken
Arbeitsprozess zur Komplettierung des Inhalts eines Druckerzeugbisses. Es ist das Ineinanderstecken einlagiger Falzbogen und/oder einzelner Bogenteile. Das Einstecken kann manuell erfolgen oder industriell auf Sammelheftern. Eine besondere Rolle spielt das Einstecken von Prospekten in Magazine oder Zeitungen. Für mittlere und große Auflagen werden Einsteckmaschinen mit Rotationsmaschinen kombiniert.
Einstellung der Druckfarbe
In der allgemeinen fachlichen Umgangssprache im weitesten Sinne die vielleicht notwendige Anpasssung der Druckfarbe mit Druckhilfsmitteln wie Pasten, Ölen, Verdünnern oder Firnis bezüglich Tack, Viskosität oder Trocknung an die drucktechnischen Bedingungen und den Bedruckstoff. Damit soll bei Schwierigkeiten einerseits ein problemloser Fortdruck in der Druckmaschine gewährleistet und andererseits ein einwandfreies Druckergebnis möglich werden.
Einteilungsbogen
Bogen, der als verbindliche Unterlage für die Bogenmontage erstellt bzw. gezeichnet werden muss. Er bestimmt die Anordnung der Nutzen für die Druckplatte und auch für den zu bedruckenden Bogen. Dabei sind außerdem zu berücksichtigen, der Satzspiegel, der Greiferrand, die Schneidmarken und andere Hilfslinien für die Weiterverarbeitung. Für den Drucker werden die Ziehmarken, die Passerkreuze und der so wichtige Druckkontrollstreifen markiert. In der fachlichen Umgangssprache wird auch von einem Ausschießschema gesprochen. Diese manuelle Tätigkeit wird heute meist auf elektronischem Wege vorgenommen.
Eintourenpresse
Heute nicht mehr gebräuchliche Zylinder-Flachformdruckmaschine für den damaligen Buchdruck. Ab 1936 wurde von der Heidelberger Druckmaschinenfabrik eine Eintouren-Buchdruckmaschine als "Original Heidelberger Zylinder" (OHZ) im Format 48 x 65 cm und später dann auch im Format 57 x 77 cm gebaut. Der Buchdruck wird heute nicht mehr praktiziert und Buchdruckmaschinen werden auch nicht mehr gebaut.
Einzelmotorenantrieb
Modernes Antriebsprinzip für den Rollenoffsetdruck, bei dem statt eines Hauptantriebs mit mechanischer Welle viele dezentral angeordnete Einzelmotorenantriebe installiert sind.
Einzugwerk
Einrichtung an Rollendruckmaschinen zur Regelung des exakten Einlaufs der zu bedruckenden Papierbahn. Dabei erfolgt eine Abtastung der Bahnkanten durch Infrarot-Fühler und bei Mittenabweichung eine entsprechende Gegensteuerung. Das Einzugwerk sorgt aber auch durch seine mechanisch-eletronische Einrichtung für eine konstante Bahnspannung nach der Abrollung des Papiers und vor Einlauf in das erste Druckwerk.
Eiweißkopie
Heute nicht mehr praktiziertes Verfahren für eine einfache Negativkopie mit Selbstbeschichtung auf Zink- oder Aluminiumplatten für den Offsetdruck.
Elefantenhaut
Geschützter Markenname der M-Real Zanders AG für einen auf Papierbasis entwickelten, extrazähen und imprägnierten Werkstoff mit einer typischen Aderung und besonders hohen Festigkeitswerten.
Elektrische Leitfähigkeit
Beschreibt, wie ein Blatt Papier eine elektrische Ladung weiterleitet. Eine niedrige Leitfähigkeit führt zu statischer Elektrizität. Sie spielt bei Vervielfältigungsverfahren die mit Toner (xerographische Verfahren wie z. B. Xeikon, Indigo u. a.) arbeiten eine besondere Rolle. Für eine einwandfreie Tonerübertragung darf die Leitfähigkeit nicht zu hoch sein. Hohe Leitfähigkeit bedeutet niedrigen elektrischen Widerstand.
Elektrischer Widerstand
Beschreibt, wie ein Blatt Papier eine elektrische Ladung annimmt und hält. Da bei xerographischen Vervielfältigungsverfahren der Toner mit Hilfe einer elektrischen Ladung auf das Papier übertragen wird, ist der elektrische Widerstand für den Druckprozess wichtig. Der Widerstand hängt einerseits von der relativen Feuchtigkeit ab (Laserdruckpapier), andererseits aber auch von der Beschaffenheit des Papiers. Aus diesem Grunde kann es in manchen Fällen wichtig sein, zunächst Testdrucke durchzuführen, um dabei festzustellen, ob eine problemlose Tonerübertragung erfolgt.
Elektrosensitive Papiere
Spezialpapier, das auf elektrische Spannung und Wärme anspricht und sich an den entsprechenden Stellen schwarz verfärbt. Klassisches Beispiel für die Anwendung solcher Papiere: Telefaxgeräte, Registriergeräte.
Elfenbeinkarton
Karton, der durch seine Stoffzusammensetzung und Fertigungsart eine besonders weiße Färbung und elegante Durchsicht hat. Er ist holzfrei und besonders geeignet für repräsentative Besuchskarten, Diplome, Umschläge und Glückwunschkarten.
Emulgieren
Im Offsetdruck ein unerwünschter Zustand der Druckfarbe durch eine überhöhte Aufnahme des Feuchtmittels während des Fortdrucks. Es ergeben sich durch eine emulgierte Druckfarbe eine Reihe von drucktechnischen Schwierigkeiten. Dazu gehören z. B. Tonen, schlechte Trocknung der Druckfarbe, ungenügende Scheuerfestigkeit und auch ein ungenügender Glanz der Druckfarbe. Deswegen heißt eine Grundregel des Offsetdrucks: So wenig Feuchtmittel wie möglich, aber so viel wie notwendig.
Endlosdrucker
Unter Endlosdruck ist die Herstellung von Endlosformularen zu verstehen, wobei die ein- oder mehrfarbig bedruckte Papierbahn auf Endlosformularmaschinen im Offsetdruck endlos, meistens in Zickzackfalzungen ausgelegt wird. Bei der Verarbeitung von selbstdurchschreibenden Papieren werden oft verschiedene Bahnen bedruckt, die dann auf Stapelcollatern zu Mehrfachsätzen zusammengeführt werden. Bei der Produktion Rolle-Rolle erfolgt die Weiterverarbeitung zu Mehrfachsätzen auf Rollencollatern.
Endlos-Formularsatz
Formulare, die aus mehreren Bahnen von Original und Kopien (Durchschlagblättern ) bestehen. Sie werden in der Regel auf sogenanntes SD-Papier (Selbstdurchschreibepapier) gedruckt und nach dem Druck gleichzeitig auch querperforiert und mit einer sogenannten Satzverbindung und mit einer Führungsrandlochung versehen.
Endlospapier
Rollen-Druckpapier für Endlos-Druckmaschinen zwischen 40 bis 80 g/qm, meist holzfrei, maschinenglatt, besonders dimensionsstabil.
Entsäuern
Sammelbegriff aus der traditionellen Offsetkopie auf Zink- oder Aluminiumplatten die vom alten Steindruck übernommen wurde. Es handelt sich dabei um Chemikalien, wie z. B. Alaun oder verdünnte Essigsäure, die die Ätzwirkung aufhob und den Stein oder die Platte wieder fettempfänglich machten.
Erdfarben
Farbpigmente die sich aus verschiedenen Erdsorten bzw. Mineralien zusammensetzen und unter dem Oberbegriff anorganische Farbpigmente zusammengefasst werden können. Bis auf einige Weißpigmente und schwarze Rußpigmente (Schwarzpigmente) finden Erdpigmente als Farbmittel für Druckfarben keine Anwendung.
ES-Farben
ES-Farben sind spezielle Druckfarben, die ähnlich wie UV-Druckfarben durch direkte Einwirkung von Elektronenstrahlen auf polymerisierbare Substanzen härten (trocknen).
Esparto-Zellstoff
Zellstoff, der aus den trockenen, zähen Halmen und Gräsern des Espartograses hergestellt wird. Es wächst am westlichen Mittelmeer. Esparto-Zellstoff ist besonders auftragend. Der Aufschluss erfolgt alkalisch mit Natronlauge bei einer Ausbeute von 35 bis 45 %.
Etchen
Heute nicht mehr gebräuchlicher Ausdruck für die Behandlung von Offset-Papierfolien, um sie wasserfreundlich zu machen.
Ethernet
Standard für Netzwerke mit unterschiedlichen Übertragungsleistungen, deren Komponenten über Koaxialkabel, Funk oder Glasfaserkabel miteinander verknüpft sind.

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