Mi 30.05.18

Mimaki stellt den digitalen Textildruck auf der FESPA 2018 als eigenständiges Ökosystem vor


Nurmehr ein zentraler Ansprechpartner für Vorbehandlung, Drucken, Dämpfen, Waschen und das Produktionsmanagement






Mimaki, ein führender Hersteller von Großformat-Tintenstrahldruckern und Schneideplottern, hat heute bekanntgegeben, dass das Unternehmen mit der Rimslow Series auf der FESPA 2018, die vom 15. bis 18. Mai in Berlin stattfindet, ein lückenloses Komplettsystem für den Digitaldruck für Textilien und Bekleidung vorführen wird. Mimaki stellt am Stand 1.2-D20/D30 aus. Die Möglichkeit, ein Komplettsystem aus einer Hand zu erwerben, erleichtert Neueinsteigern, in den Markt für den Digitaldruck von Textilien und Bekleidung vorzudringen. Bereits aktive Textil- und Bekleidungsdruckereien können dagegen ihre vorhandenen konventionellen Textildruckverfahren einfacher um den Digitaldruck erweitern.

„Aktuell müssen Unternehmen, die an der Revolution im Digitaldruck von Textilien teilhaben möchten, ihre Druckmaschinen sowie die Vor- und Nachbehandlungsanlagen bei verschiedenen Herstellern beziehen“, sagt Ronald van den Broek, General Manager Sales bei Mimaki Europe. „Das ist nicht nur umständlich, sondern auch problematisch bei der Implementierung, wenn Probleme auftreten. Bisher fehlt ein zentraler Ansprechpartner, der bei der Lösung der Probleme hilft. Nach der Übernahme des australischen Unternehmens Rimslow im vergangenen Jahr deckt Mimaki nun mit der Rimslow Series alle Bestandteile des Textildrucks ab, einschließlich der Vorbehandlung der Textilien, des Digitaldrucks selbst sowie des Dämpfens und Waschens nach dem Drucken.“

Weiterhin hat Mimaki seine erste Entwicklung im Bereich des Internets der Dinge (IoT) für Textilien und Bekleidung bekanntgegeben und damit eine weitere Möglichkeit geschaffen, die Verarbeitung zu beschleunigen und Fehler zu vermeiden. Unter der Bezeichnung „Mimaki Job Controller TA“ umfasst die neue Lösung Funktionen für das Management der Produktionsbedingungen, für das Scannen der Barcodes und für den lückenlosen Einblick in die Produktionsdatenbank. In Verbindung mit den Textildruckmaschinen von Mimaki stellen diese Komponenten ein umfassendes, eigenständiges Ökosystem für den digitalen Textildruck bereit, das den Übergang in diesen Markt zu einem praktisch risikofreien Vorhaben werden lässt.

Das Ökosystem für den digitalen Textil- und Bekleidungsdruck von Mimaki im Überblick

Der digitale Inkjetdruck von Textilien umfasst in der Regel die folgenden vier Einzelschritte:

  • Vor dem Drucken muss die Textilie vorbehandelt werden, um ein optimales Zusammenwirken von Tinte und Bedruckstoff zu erzielen und ein Ausbluten der Farbe zu verhindern. Mit der Mimaki TR300-1850C Pre-Treatment Unit können die Unternehmen die Vorbehandlung selbst durchführen, was die Kosten senkt, die Produktionszyklen beschleunigt und die Kontrolle über den Gesamtprozess verbessert.
  • Der Inkjet-Textildirektdruck erfolgt mit einem Textildrucksystem von Mimaki, wie dem neuen digitalen Produktionsdrucker Tiger 1800B MkII, der ebenfalls auf der FESPA ausgestellt wird.
  • Das Dämpfen der gedruckten Textilie ist erforderlich, um die Tinte auf dem Stoff zu fixieren. Diesen Schritt führen die Dämpfer Mimaki TR300-1850S und Mimaki TR600-1850S aus.
  • Beim Waschen werden die restliche Tinte und die noch verbliebenen Hilfsmittel aus dem Stoff entfernt und die Textilie für die nächsten Schritte in der Produktion und/oder den Vertrieb vorbereitet. Hierfür kommt die Waschanlage Mimaki TR600-1850W zum Einsatz.

Zur Gewährleistung der Qualität des fertigen Produkts ist es wichtig, den Produktionsprozess zu kontrollieren und dessen Konsistenz zwischen den Druckläufen sicherzustellen. Das Internet der Dinge (IoT) für Textilien und Bekleidung, das Mimaki zu diesem Zweck entwickelt hat, basiert auf den drei folgenden Komponenten:

  • Das Management der Produktionsbedingungen zum Erfassen der Produktionsdaten und Steuern der Produktionsbedingungen, die sich in Abhängigkeit von der Art des Stoffes, der Tinte und des zu schaffenden Endprodukts ändern können. Diese Daten werden auch genutzt, um bei Wiederholaufträgen eine einheitliche Qualität zu erzielen. Darüber hinaus vereinfachen diese Daten den parallelen Einsatz mehrerer Druckmaschinen, um den Durchsatz zu steigern und die Arbeitslast effizient zu verteilen.
  • Barcodes zu den Produktionsbedingungen dienen dazu, die betreffenden Verwaltungsdaten aus der Produktionsdatenbank abzufragen und Aufträge automatisch einzurichten. Diese Komponente verkürzt die Rüstzeiten, vermeidet Bedienerfehler und erleichtert auch weniger erfahrenen Anwendern, qualitativ hochwertige Druckergebnisse zu erzielen.
  • Der lückenlose Einblick in die Produktionsdatenbank stellt der Geschäftsleitung neben den Produktionsbedingungen alle weiteren benötigten Informationen, wie die aktuellen Produktionszahlen, das beteiligte Produktionspersonal, die Produktionszeit und die Ausschussrate, zur Verfügung. Damit besitzt die Firmenleitung zahlreiche Echtzeitdaten, um informierte Entscheidungen zu treffen und kontinuierlich Verbesserungen, beispielsweise im Kosten-/Nutzen-Verhältnis und in der Produktionsplanung, umzusetzen.

„Mit dem Ökosystem für den digitalen Textil- und Bekleidungsdruck von Mimaki und unserem Joint-Venture mit Bompan in Italien nähern wir uns der Einführung eines Gesamtlösungskonzepts für die Digitaldruckproduktion von Textilien und Bekleidung an“, ergänzt van den Broek.