Fr 23.10.09

Drupa 2008: Öko-Bewusstsein greift auch im Druck


Wem es gelingt, ökologische Aspekte mit ökonomisch profitablem Handeln zu verbinden, kann getrost die Zukunft umarmen.

Dr. Keith Suter: "Ein umweltbewusst agierender Unternehmer stellt sich die Frage, wie er Gutes tun und dabei gute Geschäfte machen kann."


Dr. Keith Suter: "Ein umweltbewusst agierender Unternehmer stellt sich die Frage, wie er Gutes tun und dabei gute Geschäfte machen kann."

"Embracing the Future", hieß es auf dem diesjährigen Xerox-Premier-Partner-Kongress in Madrid - und: "See you at Drupa!" Business folgt einer simplen Regel: Maximierung des Profits und Minimierung der Kosten. Wirtschaftliches Wachstum (ver)braucht aber Energien. Sollte hier die Gesellschaft aus mangelnder Einsicht versagen, bleiben die im Umweltschutz gewünschten Erfolge aus. Es kommt immer auf eine gesamtökologisch ausgerichtete Betrachtungsweise an. Einäugiger "Öko"-Aktionismus ist fehl am Platze - mag er auch noch so medienwirksam sein. Skepsis ist gegenüber Politikern und allen Mitmenschen angebracht, die "über Nacht" zu "Ökologen" mutierten. Die Natur ist konservativ, und unsere Umwelt nicht jedes Quartal anders zu missionieren. Energieeffizienz wird zur Pflichtübung des Tages. Neben der Vermeidung klimaschädigender Emissionen rückt die sorgsame Nutzung der begrenzten Ressourcen in den Vordergrund. Ein in diesem Punkt verantwortungsbewusstes Verhalten greift spürbar in unseren Lebensstil und unsere Konsumgewohnheiten ein. Unternehmen, Wirtschaftspolitik und Gesellschaft müssen sich der Aufgabe stellen, eine "nachhaltige Situation" herbeizuführen. (Mehr in Print 6/2008)