Fr 23.10.09

Drupa 2008: Startschuss fürs Großformat aus Heidelberg


"Print is back", ist man versucht zu resümieren, wenn man mehrere Dutzend Vor-Drupa-Pressekonferenzen im Jahr 2008 besucht hat.

Bernhard Schreier (links), Vorstandsvorsitzender, und Technik-Vorstand Dr. Jürgen Rautert präsentieren die Drupa-Maschine des neuen Großformats XL 162 (noch ohne Seitenverkleidung).


Bernhard Schreier (links), Vorstandsvorsitzender, und Technik-Vorstand Dr. Jürgen Rautert präsentieren die Drupa-Maschine des neuen Großformats XL 162 (noch ohne Seitenverkleidung).

Das gilt besonders, wenn man in Heidelberg, genauer im Werk Wiesloch in der neuen Großformatmontagehalle Informationen erhalten hat. Insider wissen natürlich, dass Print nie "out" war, nur die Schwerpunkte der letzten drei Drupas waren geprägt vom digitalen Wandel in Prepress und Workflow. Jetzt wird aber auch wieder mit "Metall", allerdings höchst intelligent und effizient, "geklotzt". Heidelberg zeigte im Werk Wiesloch nicht nur die lange angekündigte Großformat-Serie Speedmaster XL 145/162. Neben der druckenden Geradeausmaschine, die demnächst zur Drupa geht, war bereits auch eine Acht-Werke-Wendemaschine, ebenfalls im 162er Format, montiert. Diese Konfiguration wird aber nicht auf der Drupa gezeigt und soll zu einem späteren Zeitpunkt auf den Markt gebracht werden. Die Hauptanwendungsgebiete der neuen Großformatmaschinen sieht Heidelberg im Verpackungsdruck und im industriellen Verlagsdruck. Die neue Maschinengeneration biete für die Kunden besondere Vorteile in Sachen Bedienbarkeit, Rüstzeiten, hoher Plattendurchsatz und synchrone Waschprozesse. (Mehr in Print 5/2008)