Fr 23.10.09

Von Digitalisierung, Buchkunst und indischem Flair


Wie in jedem Jahr gaben sich auch 2006 Verlage, Buchhändler, Autoren und Leser ein Stelldichein auf der größten Buchmesse der Welt. Vom 4. bis 8. Oktober sorgten insgesamt 286.621 Besucher dafür, dass auch die 58. Frankfurter Buchmesse wieder Rekordzahlen schrieb.

Andrang: Fast 300.000 kamen wieder zur Frankfurter Buchmesse. (Foto: Frankfurter Buchmesse/Hirth)


Andrang: Fast 300.000 kamen wieder zur Frankfurter Buchmesse. (Foto: Frankfurter Buchmesse/Hirth)

Grund genug also für gute Stimmung in den Messehallen, wo sich diesmal 7.272 Aussteller aus 113 Ländern eingefunden hatten. Auf 13 Hallenebenen präsentierten sie rund 382.000 Titel - darunter nahezu 112.000 Neuerscheinungen. Auch unter den deutschen Ausstellern war mit insgesamt 3.288 ein Wachstum von fast drei Prozent zu verbuchen. Unter dem Motto "Today's India" präsentierte sich in diesem Jahr das Gastland Indien. Mehr als 20 Amtssprachen sowie 120 Regionalsprachen und Dialekte gibt es in diesem faszinierenden Land. Mit über einer Milliarde Menschen und 80.000 Bucherscheinungen pro Jahr kann man Indien getrost als Literaturriesen einstufen. Entsprechend umfangreich war auch das Messeprogramm, mit dem der Gast vertreten war, um sich in Frankfurt vorzustellen. So gab es nicht nur einen umfassenden Einblick in die indische Literatur mit einer Vielzahl an Lesungen. Besucher konnten sich auch einen Überblick über Kunst und Musik sowie Film und Tanz des Landes verschaffen. Dem geschäftigen Treiben am Fuße des Messeturms verlieh das Gastland so einen Hauch seines faszinierenden und farbenprächtigen Charmes. (Mehr in Print 12/2006)