Fr 23.10.09

"Zeitung" ist kein Schimpfwort!


Die Ifra engagiert sich für Print und digitale Medien. Auf einer Pressekonferenz in Amsterdam bemühte sie sich um eine Standortbestimmung: "Die Zeitung ist nicht schmutzig, sondern der Kern unseres Interesses".

Die Pressekonferenz bot einen Einblick in das Newsplex-Medienhaus de Volkskrant. Bezeichnend das Plakat "Gute Nachrichten kommen schnell". Genügt Print diesem Anspruch?


Die Pressekonferenz bot einen Einblick in das Newsplex-Medienhaus de Volkskrant. Bezeichnend das Plakat "Gute Nachrichten kommen schnell". Genügt Print diesem Anspruch?

Die Ifra-Expo steht bevor, aber um sich darüber hinaus zu profilieren, lud die Ifra einen Monat vorher zu einer internationalen Pressekonferenz ein. Ifra-Chef Reiner Mittelbach: Die Ifra solle man nicht nur mit der Zeitung identifizieren, und auch nicht nur mit Print - sondern mit Print, digital, Zukunft und Forschung. Sie sei ein forschungsbasierter Zeitungsverband mit mehr als 3000 Mitgliedern in rund 80 Ländern, der sich der Zukunft des Publishings in gedruckter und elektronischer Form widme. Ifras spezielles Interesse gelte den Möglichkeiten zur Verbesserung der Printprodukte, ihrer Qualität; zum Beispiel mit dem internationalen Color-Quality-Club-Wettbewerb, in dem die 50 Zeitungen mit der weltweit besten Druckqualität ermittelt werden. Mit dem XMA-Cross-Media-Awards-Wettbewerb wurden Sonderprojekte bewertet, die Zeitungen aus aller Welt im Rahmen ihrer Berichterstattung über die Fußballweltmeisterschaft 2006 gestartet haben. (Mehr in Print 10/2006)