Fr 23.10.09

Der besondere Bedruckstoff: Transparentpapiere von Schoellershammer - Papiere mit Durchblick


Transparentpapiere sind eine relativ kleine Nische im großen Haus der Druckpapiere. Anmutung und Aufmerksamkeitswert sind aber so einzigartig, dass sie einen besonderen Platz im Produktionsprogramm der Dürener Papierfabrik Schoellershammer gefunden haben.

Anwendungsbeispiel: Die Titelseite der Zeitschrift "Novum" produziert mit Offset-Silber und Blindprägung auf dem Transparentpapier Glama color von Schoellershammer.


Anwendungsbeispiel: Die Titelseite der Zeitschrift "Novum" produziert mit Offset-Silber und Blindprägung auf dem Transparentpapier Glama color von Schoellershammer.

Die Papierfabrik Schoellershammer, eingetragen als Heinrich August Schoeller Söhne GmbH & Co. KG, wurde 1784 in Düren gegründet. Ursprung war ein Eisenreckhammer, den die Gebrüder Schoeller nach Erteilung der Konzession durch "Theodor, von Gottes Gnaden Pfaltzgraf bey Rhein", zu einer Papiermühle umbauten. Aus dem Familiennamen und dem "Hammer" setzt sich der bis heute bestehende Firmenname zusammen. Metallverarbeitung und Papierherstellung lagen zu jener Zeit gar nicht weit auseinander. Für beide Industriezweige benötigte man Wasser als Energielieferant und im Produktionsprozess. Zudem verwendete man in der damaligen Zeit für die Papierherstellung Fasern, die aus Lumpen (Hadern) gewonnen wurden. Um diese Fasern zu gewinnen, mussten die Hadern zunächst so bearbeitet werden, dass ein faseriger Rohstoff entstand und dies geschah u.a. durch intensive, mechanische Bearbeitung mithilfe des Hammers. (Mehr in Print 4/2007)