Fr 23.10.09

Nach 50 Jahren wird Chromolux immer bunter - "Geburtstagsfeier" von Chromolux im Schokoladenmuseum in Köln


Im den Jahren 1881 bis 1888 erfand Georg Meisenbach die Autotypie.

Prämierte Buch: "50 Fantastic Years of Chromolux".


Prämierte Buch: "50 Fantastic Years of Chromolux".

Dadurch bestand endlich die Möglichkeit, echte Halbtöne in der Reproduktion durch mehr oder weniger kleine und große Rasterpunkte zu zerlegen, und diese für den damals vorherrschenden Buchdruck als Klischee in Zink zu ätzen und zu drucken. Für die Druckindustrie ergaben sich dadurch völlig neue Möglichkeiten des Druckens von Halbtonvorlagen und Bilder. Sowohl in quantitativer als auch in qualitativer Hinsicht wurde damit ein deutlicher Sprung gemacht. Um dieser drucktechnischen Entwicklung zu entsprechen und sie zu unterstützen, nahm die damalige J.W. Zanders (heute M-real Zanders GmbH) 1895 die Produktion von beidseitig und einseitig gestrichenen Papieren auf. Es waren Kunstdruck- und Chromopapiere. Damit gab Zanders der Drucktechnik wichtige Impulse zur Weiterentwicklung der Reproduktions- und Drucktechnik. Sie waren zunächst nicht wasserfest und deshalb für den Offsetdruck nicht geeignet. Erst später entwickelte Zanders dann diese Papiere auch für den aufkommenden Offsetdruck, um sich so dem drucktechnischen Fortschritt anzupassen. (Mehr in Print 6/2008)