Di 18.08.09

Daten druckreif zum Druck, Teil 4: Umgang mit Schriften


Schriften sind schon seit langer Zeit das Problem Nummer 1 bei der Datenübernahme.

Text in Pfade umwandeln: Mit dieser Funktion kann man Texte als Grafik in ein Dokument integrieren. Nachträgliche Textkorrekturen sind nicht mehr möglich.


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Die häufigsten Fehler bei der Ausgabe in der Vorstufe sind: fehlende Schriften, ersetzte oder fehlende Sonderzeichen und Umbruchänderungen durch Schriftersetzungen. Bei der Weitergabe von offenen Anwendungsdateien, zum Beispiel aus Quark-X-Press oder Word, müssen die Schriftdateien mitgeliefert werden oder die Schriftdateien sind beim Dienstleister bereits vorhanden. Vorsicht: Die Weitergabe von Schriften kann aus urheber- oder lizenzrechtlichen Gründen verboten sein. True-Type-Schriften enthalten eine Kennung, Einbettungs-Flag genannt, die Aussagen über die erlaubte Verwendbarkeit der Schrift macht und ein Einbetten der Schrift bei der PDF-Erzeugung auch verhindern kann. Mit der Font Properties Extension von Microsoft werden auf Windows-Rechnern detaillierte Informationen über True-Type-Schriften, darunter die erlaubte Verwendung, angezeigt. Type-1-Schriften beinhalten keine Kennung, aber auch für diese Schriften gelten die Regeln des Urheberrechtes und die Lizenzbedingungen des Herstellers. In der Praxis wird der Datenaustausch allerdings in den meisten Fällen nach pragmatischen Gesichtspunkten organisiert.
(Mehr in Print 3/2005)