Di 18.08.09

Daten druckreif zum Druck, Teil 6: Farbmanagement verstehen


Farbe ist das Tüpfelchen auf dem I, wenn es um ansprechende Publikationen geht.

Profil-Klärung: Photoshop fragt beim Öffnen eines Bildes nach, wie verfahren werden soll. Ist ein Profil in der Produktionskette unbekannt, so beeinträchtigt das die Reproduktionsqualität.


Profil-Klärung: Photoshop fragt beim Öffnen eines Bildes nach, wie verfahren werden soll. Ist ein Profil in der Produktionskette unbekannt, so beeinträchtigt das die Reproduktionsqualität.

Das wichtige Thema Farbmanagement bringt mehr Sicherheit bei der Farbverbindlichkeit, erfordert aber gut aufeinander abgestimmte Abläufe zwischen Datenerstellern und Dienstleistern. Die Reproduktion von Farbe ohne Farbmanagement gleicht einem echten Blindflug. Zu viele Faktoren beeinflussen die Farbwiedergabe. Dazu gehören die technischen Eigenschaften der Scanner und Digitalkameras wie Linsen, Spiegel, CCD-Elemente oder Farbfilter. Bei der Beurteilung der Farbe am Monitor spielen das Umgebungslicht, der Monitortyp, die Röhrenart und die Helligkeits- und Kontrasteinstellungen eine Rolle. An der Druckmaschine sind wichtige farbbeeinflussende Kriterien das Druckverfahren, der Bedruckstoff, Druckplatten und Gummitücher, die Farbe und das Rasterverfahren. Großen Einfluss hat auch die softwaregesteuerte Umwandlung der Farbräume von RGB nach CMYK.
(Mehr in Print 5/2005)