Di 20.10.09

JDF auf der Spur: "Solide und zukunftssicher"


Die "JDF-Drupa" 2004 ist Geschichte, was kann man von der Drupa 2008 für die Druckerei- und Kundenvernetzung erwarten? Ein Interview mit dem Technologie- und Strategieberater Bernd Zipper.

Bernd Ziper: JDF ist in vielen Bereichen der Druckindustrie schon längst präsent, auch wenn es noch lange nicht von allen Anwendern eingesetzt wird. Auch das ist nur logisch; niemand wird JDF "mal eben so" einführen, da muss schon ein gewaltiger Schritt im jeweiligen Unternehmen gemacht werden.


Bernd Ziper: JDF ist in vielen Bereichen der Druckindustrie schon längst präsent, auch wenn es noch lange nicht von allen Anwendern eingesetzt wird. Auch das ist nur logisch; niemand wird JDF "mal eben so" einführen, da muss schon ein gewaltiger Schritt im jeweiligen Unternehmen gemacht werden.

"Wie darf man sich den Workflow der Zukunft mit JDF vorstellen? Gerade kleine und mittelständische Unternehmen werden sich mit der Einführung schwer tun. In vielen Betrieben mangelt es noch an entsprechenden Management-Informationssystemen und einer IT-Struktur. Meist mangelt es außerdem auch an der Einsicht, dass JDF nicht nur ein Trend oder eine vorübergehende Mode ist, sondern schlicht das Werkzeug zur Sicherung des Überlebens der Druckindustrie. Evolution eben. Und die macht bekanntlich nicht halt - nicht aus Mitleid, nicht aus Mitgefühl und auch nicht aus Versehen, weder vor guten Handwerkern noch vor hervorragenden Maschinenbauern." So schrieb Bernd Zipper im Vorfeld der Drupa 2004. Die nächste Drupa steht bevor, und natürlich interessiert, was aus dem Job Definition Format in den letzten drei, vier Jahren geworden ist. Wir fragten Bernd Zipper, der nun seit über 15 Jahren in der Medienvorstufe tätig ist. Im Rahmen seiner Tätigkeit als Technologie- und Strategieberater der Zipcon New Media und Prepress Consulting-Gesellschaft mbH erwarb er schon frühzeitig Kenntnisse über moderne Workflow- und Publishing-Technologien. Der Autor der Buchreihe "PDF & Print" ist auch Berichterstatter über PDF, JDF und weitere New-Media-Technologien in internationalen Fachzeitschriften. (Mehr in Print 4/2007)