Di 20.10.09

JDF auf der Spur: "XMF ist JDF!"


Mit XMF hat Fujifilm eine neue Generation Vorstufen-Workflow eingeführt für höchstmögliche Automatisierung durch JDF, gleiche Abläufe für verschiedene Ausgaben - Proof, CTP und Digitaldruck, sprich "Cross-Media-Printing" -, mit intuitiver Benutzung und der PDF Print Engine von Adobe.

Die kleinste XMF-Konfiguration als "Single Box" mit Direktansteuerung des Druckplattenrekorders.


Die kleinste XMF-Konfiguration als "Single Box" mit Direktansteuerung des Druckplattenrekorders.

Ein gutes Jahr ist es her, dass Fujifilm seine "einzigartige Premedia-Workflowlösung für Akzidenzdruckereien" vorgestellt hat (P&P berichtete darüber in Nr. 5/2007, S.18). XMF steht für Cross-Media-Workflow. Das System wurde mit einer nativen JDF-Architektur und der PDF Print Engine von Adobe ausgestattet, ist also ein "reinrassiger" PDF-/JDF-Workflow und über kurz oder lang wohl zur Ablösung des früheren Celebrant-Workflows gedacht. Weitere Besonderheiten sind ein durchgängiges Farbmanagement, eine faszinierende 3D-Proof-Software und Fujis Auffassung, was unter medienübergreifend zu verstehen ist: die Fähigkeit des XMF, Aufträge unabhängig vom Ausgabegerät oder Druckmaschinentyp automatisch neu auszuschießen. "Unter Berücksichtigung der Merkmale des Zielsystems plant der XMF jeden Bogen neu und fügt im Verhältnis zum neuen Format Stege, Beschnittmarken und Farbkontrollstreifen hinzu. So lässt sich ein für eine Acht-Seiten-Druckmaschine bestimmter Auftrag mit zwei Mausklicks für einen doppelten Produktionslauf auf einer Vier-Seiten-Maschine umkonfigurieren." Für den raschen Vorabdruck einer Kleinauflage, oder für einen Nachdruck in begrenztem Umfang, wird der Auftrag auch als farbkorrekte PDF-Datei zur Ausgabe auf einer Digitaldruckmaschine bereitgestellt. (Mehr in Print 6/2008)