Mi 07.10.20

Reibungsloser PDF-Workflow mit neuem Impressed Workflow Server Pro


Der jetzt verfügbare Impressed Workflow Server Pro kurz IWS Pro, automatisiert mit höchster Flexibilität, Präzision und Leistungsfähigkeit die Druckvorstufe – er bedeutet endgültig das Aus des „Turnschuhnetzwerks“. Ein Anwender der ersten Stunde bezeichnet die Anschaffung von IWS als „die wichtigste in den vergangenen 15 Jahren“.

Mit dem neuen Impressed Workflow Server Pro (IWS Pro) haben Druckereien ihren PDF-Workflow und damit ihre Produktion endlich unter Kontrolle.


Mit dem neuen Impressed Workflow Server Pro (IWS Pro) haben Druckereien ihren PDF-Workflow und damit ihre Produktion endlich unter Kontrolle.

Effizienz in Produktionsprozessen lebt von höchstmöglicher Automatisierung und Flexibilität – da ist die Druckbranche keine Ausnahme. Der bislang oft holprige, unflexible und in sich verschlossene PDF-Workflow in der Druckvorstufe stand dem bisher aber entgegen. 

Mit dem jetzt von Impressed bereitgestellten Impressed Workflow Server Pro, kurz IWS Pro, haben Druckbetriebe ihre Produktion nun endlich unter Kontrolle. IWS Pro ist die umfassende Weiterentwicklung des seit rund zwei Jahren bekannten IWS. Die automatisiert arbeitende PDF-Workflow-Lösung mit einer zentralen, Datenbank-gestützten Jobverwaltung und einer Browser-basierten Jobsteuerung ist die Schnittstelle zwischen Auftragseingang und Produktion.

Die Entwickler bei Impressed, sie sind sowohl Druck- als auch Programmierexperten, haben der Lösung nicht nur eine komfortablere Benutzeroberfläche spendiert – auch der technologische Unterbau wurde komplett überarbeitet.

Offenheit schafft Flexibilität

Dazu Robert Zacherl, Spezialist für Automatisierungslösungen bei Impressed: „Wir haben IWS Pro mit dem Ziel größtmöglicher Offenheit entwickelt. Über Standardprotokolle kann IWS Pro Daten von anderen Applikationen oder auch Maschinen übernehmen und Informationen an diese übergeben.“ Dafür ist, so Zacherl, nur mehr eine kleine Konfigurationsdatei notwendig.

Diese Flexibilität ist ein entscheidender Vorteil bei der Integration von IWS Pro in bestehende Umgebungen. Martin Werder, einer der Geschäftsführer von Impressed: „Wir konzentrieren uns mit IWS Pro bewusst auf die Optimierung des PDF-Workflows – auf diesem Gebiet sind wir aufgrund unserer langjährigen Erfahrung Experten – und kommunizieren für andere Aufgaben lieber mit dafür jeweils spezialisierten Programmen und Hardware bis hin zu Maschinen in Produktion und Weiterverarbeitung.“

So können derzeit von MIS-Systemen wie Prinance, efi Lector, efi Pace und PrintPlus oder Webshops wie Magento Aufträge samt allen für den Job relevanten (Meta-)Daten übernommen werden. Weitere Anbindungen werden nach Bedarf realisiert oder sind bereits in Entwicklung.

Im Laufe der Herstellung werden Statusinformationen zum Auftrag an diese Systeme übergeben, sodass alle im Unternehmen jederzeit über den Stand der Produktion informiert sind. Weitere Integrationen werden je nach den Anforderungen und Wünschen der Kunden kurzfristig entwickelt.

Auf der Produktionsseite arbeitet IWS Pro mit den bekannten Workflow-Systemen wie Prinect, Agfa Apogee, Kodak Prinergy, Xerox und Konica Minolta zusammen.

Unterstützung von XJDF

Für die Kommunikation mit anderen Systemen unterstützt IWS Pro den Standard XJDF. Anders als JDF basiert das „Exchange Job Definition Format“ nicht mehr auf der Idee eines vollständigen und damit überladenen Jobtickets. XJDF stellt die Schnittstellentechnologie in den Mittelpunkt und ist damit einfacher und effizienter.

Noch leistungsfähiger dank neuem Datenmodell

IWS Pro ist dank des neuen technologischen Unterbaus auch deutlich leistungsfähiger und flexibler als die Ur-Version. So verfügt er über eine schnellere Datenbank. Das neue Datenmodell unterstützt beispielsweise auch Aufträge, die aus mehreren Produktbestandteilen wie Umschlag und Innenteil oder mehreren Sprachversionen bestehen. Weitere neue Funktionen betreffen die Mandanten- und Multiuser-Fähigkeit.

Hohe Stabilität schafft Sicherheit

Auch die Sicherheit des Systems wurde weiter optimiert – schließlich arbeiten Druckereien unter hohem Termindruck und sind auf die Hochverfügbarkeit ihrer Systeme angewiesen. 

Robert Zacherl hebt denn auch die Stabilität der Applikation hervor – sollte der IWS-Server einmal abstürzen, nimmt IWS Pro nach dem Neustart die Arbeit ohne Datenverluste automatisch genau dort wieder auf, wo er vor dem Ausfall stand. Zacherl erinnert sich: „Um uns von der hohen Laufsicherheit zu überzeugen, haben wir IWS Pro in vielen Tests im wahrsten Sinne des Wortes immer wieder den Stecker gezogen.“

IWS Pro und Enfocus Switch

Bestehende Enfocus Switch Anwender profitieren besonders von der offenen Schnittstellen-Architektur des Impressed Workflows Servers – ihre schon erstellten Switch-Workflows lassen sich einfach und schnell durch zwei mitgelieferte Konfiguratoren in IWS Pro integrieren.

Das Ende des Turnschuhnetzwerks

Martin Werder beschreibt die Bedeutung von IWS Pro als das endgültige Aus des in Druckereien immer noch üblichen „Turnschuhnetzwerks“, also die fehlerbehaftete Weitergabe auftragsrelevanter Daten im Flurfunk-Verfahren.

Die Braun Druck & Medien GmbH in Tuttlingen ist ein IWS-Anwender der ersten Stunde. Angesichts des Potenzials und der Möglichkeiten von Impressed Workflow Server sieht das Team die Investition in IWS denn auch als wichtigste in den vergangenen 15 Jahren an.