Mi 29.05.19

Heidelberg Stahlfolder feiert 70sten Geburtstag – Kunden erhalten Jubiläumsangebote


Unter dem Motto „Feel the experience“ feiert die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) 70 Jahre Know-how in der Entwicklung, Montage, Produktion und Anwendung der Stahlfolder Falzmaschinen vom Standort Ludwigsburg. In dieser Zeitspanne zeigt sich der konsequente Fortschritt in der Weiterverarbeitung – von der handwerklich geprägten Falzmaschine bis hin zur hoch automatisierten und digital integrierten Falzmaschine. „Mit der Erfahrung aus 70 Jahren Falzmaschinen werden wir unser Portfolio in der industriellen Weiterverabeitung im Hinblick auf die digitale Integration weiter ausbauen“, erklärt Michael Neugart, Leiter Heidelberg Postpress. „Dabei stehen vor allem die künftigen Anforderungen der Kunden im Vordergrund, was wir mit dem Markterfolg der heutigen Peak Performance Falzmaschine Stahlfolder TH/KH 82-P beweisen.“

Zum 70sten Geburtstag gibt es die Jubiläumsmaschine Stahlfolder KH 82- anniversary edition in limitierter Auflage zum Sonderpreis.


Zum 70sten Geburtstag gibt es die Jubiläumsmaschine Stahlfolder KH 82- anniversary edition in limitierter Auflage zum Sonderpreis.

Die 2016 eingeführten Stahlfolder TH/KH 82-P sind charkterisiert durch ihre patentierten Lösungen zur Realisierung des „geschuppten Falzens“ und zielen speziell auf industrialisierte Druckereien und spezialisierte Buchbinder ab. Seit der drupa 2008 ist die Stahlfolder KH 82 verfügbar. Sie spricht diejenigen Kunden an, die eine vielseitige, flexible, leicht zu bedienende, verlässliche und kompakte Falzmaschine suchen. Mit über 400 installierten Maschinen ist die KH 82 die meistverkaufte vollautomatische Kombifalzmaschine am Markt. Zum Jubiläum offeriert Heidelberg eine limitierte Anzahl an Stahlfolder KH 82 als „anniversary edition“ zu attraktiven Konditionen mit Sonderpreis und verkürzten Lieferzeiten. Zudem bietet das Unternehmen auf die Kunden abgestimmte Falztrainings an, um deren Produktivität zu steigern.

Auf der speziell gestalteten Jubiläumswebseite www.heidelberg.com/Stahlfolder/70Jahre erhalten Kunden alle Details zu den Angeboten, über die Geschichte der Stahlfolder und können sich für Webinars rund ums Falzen anmelden.

Auch für die nächsten Jahrzehnte hat sich Heidelberg viel vorgenommen: „Unsere Falzmaschinen werden auch zukünftig gemäß den Kundenwünschen weiterentwickelt und wir sehen in der Weiterverarbeitung ein großes Wachstumspotenzial. Im Fokus stehen noch mehr Bediener­freundlichkeit, sowie Vernetzung und Integration in den Workflow, um Transparenz und ständige Kontrolle zu erhalten“, bestätigt Michael Neugart.

Postpressportfolio wird in Richtung industrieller Weiterverarbeitung fortentwickelt

Bei den Druckmaschinen hat sich das Push to Stop-Konzept bereits bei vielen Installationen bewährt. Die Prozesse laufen digitalisiert und integriert ab und der Bediener greift nur noch bei Bedarf ein. Diese innovative Philosophie hat Heidelberg nun auf die Weiterverarbeitung übertragen. Auf dem Commercial Day, der am 23. Mai am Standort Wiesloch-Walldorf stattfand, erlebten die Besucher, wie an einer Stahlfolder KH 82-P mehrere unterschiedliche Signaturen oder Jobs im gleichen Format und der gleichen Falzart auf einer gemeinsamen Palette produziert werden. Der Signaturen-Wechsel wird am Bogen erkannt und alle notwendigen Maßnahmen zum Jobwechsel automatisch ausgeführt.

Auf der gleichen Veranstaltung war auch die Stahlfolder KH 82-anniversary edition zu sehen.

70 Jahre Stahlfolder: Meilensteine im Überblick

1949       Kurt Stahl und Adolf I. Döpfert gründen gemeinsam die Firma Stahl & Co. Maschinenfabrik Ludwigsburg.

1950      Kurt Stahl baut eigenhändig die erste Falzmaschine, Adolf I. Döpfert baut den Vertrieb auf. Dieser beschränkt sich in den ersten Jahren auf Deutschland und wird danach durch das weltweite Vertriebs- und Servicenetz von Heidelberg ausgebaut.

1954       Das Falzmaschinenprogramm wird auf der drupa vorgestellt.

1960      Heutiger Standort Ludwigsburg-Neckarweihingen wird bezogen.

                Erfolgsmodelle sind die „Stahl Variabel“ mit den Arbeitsbreiten 58, 72, 86 und 100 Zentimeter und die Kombifalzmaschinen mit den Arbeitsbreiten 58, 72, und 86 Zentimeter.

1968      10.000. Falzmaschine wird ausgeliefert.

1978      Kundeninformationszentrum wird in Ludwigsburg eröffnet.

1980      20.000. Falzmaschine wird ausgeliefert.

1984      Kombifalzmaschine KC „Compact“ wird erstmals mit elektronischem Falzschwert vorgestellt und ist bis heute die erfolgreichste Kombifalzmaschine.

1986      Auf der drupa wird die erste vollautomatische Taschenfalzmaschine CFC 66 mit 25 Stellmotoren vorgestellt. Mit dem Computer Instruction Center CIS konnten die Falzprogramme am PC erstellt und berechnet werden. Damit wurde die Falzmaschine voreingestellt.

1988      Die Taschenfalzmaschinenserie TC „Top Cat“ erreicht erstmalig Falzgeschwindig­keiten von 200 Metern in der Minute.

1991       Stahl übernimmt die Firmen Baumfolder Corporation und Macey in den USA. Baumfolder stellt Falzmaschinen für den amerikanischen Markt her. Macey produziert Sammelhefter.

1994       Stahl übernimmt die Firma McCain-Brehmer Buchbindereimaschinen GmbH in Leipzig. Dort wird die Produktion von Sammelheftern gebündelt und die neue Fadensiegelmaschine FS 100 entwickelt.

1995       Auf der drupa wird die TD/KD-Baureihe mit der selbst entwickelten Steuerung DCT 2000 vorgestellt.

1999       Heidelberg übernimmt die Stahl-Gruppe mit den Standorten Ludwigsburg, Leipzig und Sidney/Ohio.

2000     Auf der drupa werden erstmals Falzmaschinen unter dem Namen Stahlfolder vorgestellt.

2004      Markteinführung der neuen Falzmaschinengeneration Stahlfolder TH/KH. Diese werden mit dem Red Dot Design-Preis und dem PIA/GATF InterTech Award ausgezeichnet. Bis heute sind über 3.500 Maschinen ausgeliefert.

2006      Produktionsstart der Falzmaschine KHC 78 und KHC 66 im Werk Qingpu/Shanghai.

2008     Auf der drupa wird der Stahlfolder KH 82 mit automatisiertem Kreuzbruch vorgestellt. Diese Maschine falzt erstmals auch bei Kreuzbruchfalzungen mit 230 Metern in der Minute und verkürzt die Rüstzeiten im Kreuzbruch um 80 Prozent.

2012      Einführung des innovativen PFX Anlegers, der geschupptes Falzen  ermöglicht.

2014      Heidelberg schließt den Standort Leipzig.

Ende der Produktion der Falzmaschinen KHC in Qingpu.

2016      Auf der drupa werden die Stahlfolder TH 82-P und KH 82-P vorgestellt. Mit diesen Modellen ist es erstmals möglich, die Bogen komplett durchgängig geschuppt zu verarbeiten, von der ersten bis zur letzten Station, im Parallel- und auch Kreuzbruch. Die Maschinenproduktivität wird bei gleichbleibender Maschinengeschwindigkeit um bis zu 100% gesteigert.

2019      Stahlfolder feiert 70-jähriges Bestehen. Zum Jubiläumsjahr wird die weltweit beliebteste Falzmaschine Stahlfolder KH 82 als „anniversary edition“ in limitierter Auflage zu einem Sonderpreis angeboten.