Mi 18.08.10

Fogra-Anwenderforum UV-Druck


Die Fogra Forschungsgesellschaft Druck e.V. veranstaltet im München am 16. und 17. November 2010 ihr sechstes Anwenderforum rund um den UV-Druck.

Dies geschehe, so die Fogra in ihrer Ankündigung der Veranstaltung, durchaus vor dem Hintergrund, dass die öffentliche Wahrnehmung des UV-Drucks in letzter Zeit etwas gelitten habe. Der Grund dafür seien Messergebnisse über den Gehalt von Fotoinitiatoren aus UV-Druckfarben in Lebensmitteln, die in verschiedenen Medien der Bevölkerung präsentiert wurden. Wenn es Druckereibetrieben bereits unangenehm sei, wenn öffentlich bekannt wird, dass sie im UV-Druck produzieren, so sei dringender Handlungsbedarf erklennbar, so die Fogra. Technische Lösungen zur wirksamen Verminderung bzw. Vermeidung von Fotoinitiatormigrationen sind bereits seit Jahren auf dem Markt, die entsprechenden Farbserien werden jedoch aus Kostengründen nicht ausreichend benutzt.
Am ersten Tag der Veranstaltung soll deshalb über Möglichkeiten zur Vermeidung weiterer Imageschädigungen des UV-Drucks diskutiert werden. Die Vorträge des zweiten Tages sollen eine Abschätzung zukünftiger Entwicklungstrends bei den Strahlungsquellen und den damit verbundenen Kosten ermöglichen. Dabei wird die Frage im Mittelpunkt stehen: „Sind UV-LEDs die Strahlungsquelle der Zukunft?“
Das Vortragsprogramm, inhaltlich organisiert und moderiert von Dr. Wolfgang Rauh, ist allerdings nur ein Teil der Veranstaltung. Der andere Teil sieht das persönliche Fachgespräch vor. Auch bei diesem UV-Anwenderforum werden wieder zahlreiche Fachleute aus der Druckmaschinen-, Druckfarben-, Papier- und weiteren Zulieferindustrie präsent sein, um mit den Druckern einen ausführlichen Erfahrungsaustausch führen zu können. Der gesellige Abend am Ende des ersten Vortragstags ermöglicht, alte Bekanntschaften zu erneuern und neue Kontakte zu schließen.
Das ausführliche Programm zum Fogra-UV-Anwenderforum kann angefordert werden bei der Fogra Forschungsgesellschaft Druck e.V., Tel.: 089 / 43182-114, E-Mail: burian(at)fogra.org. Auch im Internet ist es einsehbar (www.fogra.org).