Mi 20.10.10

2. Quartal bei Heidelberg: Auftragseingang und Umsatz deutlich besser als im Vorjahr


Die Heidelberger Druckmaschinen AG hat nach eigener Einschätzung im zweiten Quartal (1. Juli bis 30. September) des Geschäftsjahres 2010/11 die positive Entwicklung im operativen Geschäft fortgesetzt.

Nach vorläufigen Berechnungen habe sich der Auftragseingang mit 651 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr (534 Mio. Euro), wovon etwa 39 Mio. Euro auf Währungseffekte entfallen, verbessert. Obwohl dies gegenüber dem durch Sondereinflüsse wie Währungseffekte oder Messen geprägten Vorquartal einen Rückgang darstelle, liege der vorläufige Auftragseingang im Rahmen der eigenen Planungen. Der vorläufige Umsatz stieg im Jahresvergleich deutlich auf 633 Mio. Euro (Vorjahr: 499 Mio. Euro) - inklusive Währungseffekte von rund 38 Mio. Euro - und lag damit auch über dem Vorquartal. Dank der erfolgreichen Restrukturierungsmaßnahmen bewege sich das vorläufige Betriebsergebnis ohne Sondereinflüsse in einer Bandbreite von minus fünf bis minus zehn Mio. Euro und habe sich damit gegenüber dem Vorjahresquartal (minus 65 Mio. Euro) und dem Vorquartal (minus 35 Mio. Euro) deutlich verbessert.
„Die vorläufigen Zahlen zeigen, dass unsere organisatorische und strategische Neuausrichtung greift. Durch unsere verbesserten Strukturen profitieren wir weiterhin von dem konjunkturellen Aufschwung sowie der Erholung in den Industrieländern und bestätigen daher unsere Prognose für das Geschäftsjahr", sagt Bernhard Schreier, Vorstandsvorsitzender von Heidelberg. „Mittelfristig wird auch das erwartete Wachstum in den für uns strategisch wichtigen Bereichen Verpackungsdruck, Dienstleistungen, Verbrauchsmaterialien und die weiterhin positive Entwicklung in den Schwellenländern den Erfolg von Heidelberg zusätzlich unterstützen.“
Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2010/11 ergab sich bei den Sondereinflüssen ein Ertrag in Höhe von sieben Mio. Euro. Das vorläufige Finanzergebnis im zweiten Quartal beläuft sich auf rund minus 50 Mio. Euro (Vorjahr: minus 27 Mio. Euro). Neben den Finanzierungskosten wirkten sich unter anderem Einmalaufwendungen im Rahmen der Tilgung von Kreditverbindlichkeiten aus den Mitteln der Kapitalerhöhung negativ aus.