Mo 15.11.10

KBA: 15,3 Mio. Euro Gewinn vor Steuern im 3. Quartal


Die seit März 2010 erkennbare Nachfrageerholung im Druckmaschinenbau hat laut Koenig&Bauer in den Sommermonaten angehalten.

Der Aufschwung sei allerdings weniger stark als in anderen Bereichen des Maschinenbaus, teilt die Gesellschaft mit. Das Weltmarktvolumen sei durch den Medienwandel und strukturelle Veränderungen in der Druckbranche weiter deutlich geringer als das Niveau vor Ausbruch der Finanzkrise im September 2008. Auf Konzernebene legten die Bestellungen bei KBA gegenüber dem Vorjahr (2009: 682,3 Mio. Euro) um stattliche 46,7 % auf 1.001,2 Mio. Euro zu. Im Bogen- und Zeitungsdruck sowie einigen Nischenmärkten konnte KBA seine gute Position weiter ausbauen. Der Konzernumsatz stieg gegenüber 2009 (737,3 Mio. Euro) um 4,7 % auf 772,1 Mio. Euro. Zusammen mit den Kosteneinsparungen aus dem laufenden Konsolidierungsprogramm führten die höheren Erlöse im dritten Quartal zu einem Vorsteuergewinn von +15,3 Mio. Euro (2009: +9,6 Mio. Euro). Über die gesamte Berichtsperiode verbesserte sich das Ergebnis vor Steuern (EBT) gegenüber 2009 (–37,8 Mio. Euro) auf –6,7 Mio. Euro. Das Konzernergebnis war mit –9,2 Mio. Euro ebenfalls deutlich besser als im Vorjahr (–39,0 Mio. Euro).
Im jüngsten Quartalsbericht bestätigt der KBA-Vorstandsvorsitzende Helge Hansen die im Frühjahr für das Geschäftsjahr 2010 genannten Ziele: „Unter Zugrundelegung des mit Aufträgen unterlegten Mehrumsatzes im vierten Quartal bin ich zuversichtlich, dass wir die für 2010 angestrebte Steigerung des Konzernumsatzes um etwa 7 % auf gut 1,1 Mrd. Euro und auch ein deutlich besseres Ergebnis vor Steuern als im Vorjahr (2009: +2,7 Mio. Euro) realisieren können. Beim erwarteten Ergebnis schließen wir nach zwei Jahren Verzicht die Ausschüttung einer Dividende an die Aktionäre nicht aus.“