Fr 19.11.10

Mitarbeiterkinder-Tag bei KBA in Würzburg


Am in Bayern schulfreien Buß- und Bettag hat der Würzburger Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer (KBA) bereits zum dritten Mal eine Betreuung für die 6- bis 14-jährigen Kinder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angeboten.


So riechen mögliche Gefahrstoffe.


Als Gemeinschaftsprojekt wurde von den KBA-Mitarbeiterkindern ein Tisch mit Gesellschaftsspielen aus Fliesenmosaiksteinen gestaltet.


Jugendliche ab 13 konnten erste Erfahrungen beim Löten sammeln.

Mit dem Kinder- und Jugendtag, der in diesem Jahr unter dem Motto „Gefahrstoffe/Lärm“ stand, will KBA seine Beschäftigten bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützen. Die hohe Anzahl von 160 Anmeldungen zeige, dass sehr viele Eltern an diesem schulfreien Tag eine ganztägige Betreuung für ihre Kinder benötigen. Zahlreiche KBA-Mitarbeiter und Auszubildende standen von 8 bis 15.30 Uhr den Kids beim Basteln und Werken, bei Spielen, Vorträgen und Filmvorführungen zur Seite. Die Kosten für die Verpflegung und das Material wurden von KBA übernommen. Auch die Mitarbeiterkinder des Zweigwerkes in Trennfeld hatten über einen Shuttleservice die Möglichkeit zur Teilnahme.
Am Vormittag lernten die Kinder, wo im Unternehmen und Zuhause Gefahren lauern, wie sie diese erkennen und sich davor schützen können. Sicherheitsbeauftragte und Betriebssanitäter demonstrierten mit Experimenten und altersgerechten Filmen, wie wichtig es ist, auf das Gehör und die Gesundheit zu achten. Am „Schnüffelbrett“ konnten die Kinder erriechen, welche Stoffe wie z.B. Trennmittel, Silizium und Rohrreiniger in den vorbereiteten Dosen versteckt waren. Mit Dezibel-Messgeräten wurde die Lautstärke von MP3-Playern gemessen und die Folgen zu lauter Musik akustisch dargestellt.
Im weiteren Tagesverlauf war das Programm auf die altersspezifischen Interessen der 6- bis 14-Jährigen zugeschnitten. Die Kleinsten durften Papier marmorieren, Sandkarten gestalten und Fußball spielen. Die etwas Größeren konnten Schatzkästchen basteln, jonglieren oder mit Konstruktionsmaterial mannshohe Türme bauen. Die Großen gestalteten Fliesenmosaike und fliesten in einer Gemeinschaftsarbeit einen Tisch mit Gesellschaftsspielen, der nun in einem Pausenraum der Werkberufsschule zum Spielen einlädt. Alle Betreuungsräume waren zusätzlich mit Großspielgeräten wie Fingerskateboardrampen, Riesenmurmelbahn oder Tischkicker ausgestattet. Beim Vogelhausbauen oder Löten in der Werkberufsschule erhielten die Jugendlichen ab 13 Jahren Einblicke in die mechanische Fertigung bzw. Elektrotechnik als wesentliche Säulen der gewerblichen Ausbildung bei KBA.