Mo 05.09.11

Papierfabrik Albbruck wird geschlossen


Der finnische Papierkonzern UPM plant, das Werk UPM Albbruck am Hochrhein zum Jahresende dauerhaft zu schließen. Die meisten der 557 Mitarbeiter werden dann vermutlich ohne Job auf der Straße stehen. Deutschlandweit sollen noch weitere 125 Arbeitsplätze abgebaut werden.

So wird den Plänen des Konzerns zufolge die Papiermaschine 3 des Werks UPM Ettringen (Landkreis Unterallgäu) ebenfalls dauerhaft geschlossen werden. Davon betroffen sind etwa 60 von derzeit 530 Mitarbeitern. Außerdem plant UPM die Papiermaschine 2 für ungestrichenes Feinpapier bei UPM Nordland Papier im niedersächsischen Emsland vorübergehend abzustellen. Der Grund seien Überkapazitäten. Dazu Jussi Pesonen, Präsident & CEO von UPM: „Die Papierindustrie sieht sich aufgrund hoher Rohstoff-, Energie und Logistikkosten sowie bedeutender Überkapazität mit schwerwiegenden Herausforderungen konfrontiert. Die Profitabilität unseres Papiergeschäfts liegt deutlich unter dem Niveau, das notwendig wäre, um langfristig nachhaltige Geschäftstätigkeiten auszuüben.“ Jyrki Ovaska, Präsident der UPM Paper Business Group ergänzt: „Für die betroffenen Mitarbeiter sind die geplanten Schließungen außerordentlich bedauerlich. Die Restrukturierung ist jedoch die einzige Möglichkeit, die Wettbewerbsfähigkeit unseres Papiergeschäfts sichtbar zu verbessern.“

www.upm.com