Mi 07.03.18

Erweiterte Inline-Fertigung


Prinovis und Bernd Rose kooperieren bei zukunftsweisender Tiefdruck-Innovation

Seit Beginn des Jahres kooperieren die zur Bertelsmann Printing Group gehörenden Tiefdruckerei-Gruppe Prinovis und der Druckunternehmer Bernd Rose bei einer technischen Neuerung, die es möglich macht, im Tiefdruckprozess Produkte mit Umschlag inline zu fertigen. Die Innovation: bei dieser speziellen Inline-Fertigung können einige Blätter, beispielsweise das erste und das letzte, doppelt so dick sein wie alle anderen. Aufgrund der unterschiedlichen Papierdicken hat das fertige Produkt die Anmutung eines herkömmlich verarbeiteten Hefts mit Umschlag. Für das innovative Verfahren, auf das Bernd Rose im vergangenen Jahr ein internationales Patent angemeldet hat, hat sich Prinovis jetzt neben der Rose Druck GmbH in Landau die exklusiven Nutzungsrechte gesichert.

„Wir freuen uns sehr“, so Astrid Meicherczyk, CEO von Prinovis Deutschland, „dass wir uns via Lizenzvereinbarung neben der Rose Druck GmbH die exklusiven Nutzungsrechte für alle relevanten Druckmärkte in Europa gesichert haben.“ Von den Vorteilen der technologischen Neuheit ist Meicherczyk überzeugt: „Das neue Verfahren ermöglicht die Produktion eines aufgewerteten Inline-Produktes insbesondere für Verlage, Versandhandel und stationären Handel. Gegenüber einem herkömmlich gehefteten Produkt mit Umschlag bedeutet dies drastisch verkürzte Produktionszeiten und eine deutlich vereinfachte Abwicklung sowie Kostenersparnisse. Zudem bietet es eine Lösung für die bislang immer wieder mal auftretende Problematik unterschiedlicher Papierfärbung und Farbwiedergabe zwischen Heft-Umschlag und Heft-Inhalt. Die Formatvariabilität des Tiefdrucks bleibt dabei voll erhalten.“

Auch Bernd Rose, Mehrheitsgesellschafter von Rose Druck, sieht der Zusammenarbeit mit Prinovis sehr positiv entgegen: „Die sich hinsichtlich der Druckbreiten ergänzenden Kapazitäten von Prinovis und Rose Druck ermöglichen die Einführung und Nutzung der Innovation über das gesamte Leistungsspektrum des Tiefdrucks hinweg. Zudem kann bei Rose Druck, wo die Technik bereits seit Mitte 2017 in der laufenden Produktion eingesetzt wird, die gemeinsame Weiterentwicklung des Verfahrens vorangetrieben werden.“