Mi 08.08.18

motio hilft Print-Dienstleistern bei DSGVO-Umsetzung


Bedeutung der gesetzlichen Vorgaben werden in der Druckbranche unterschätzt

Um die Inhaber von Digitaldruck-Betrieben für die Umsetzung der Datenschutzverordnung fit zu machen, organisiert das motio-Netzwerk (Wirtschaftsverband Kopie & Medientechnik e.V.) mittlerweile sein drittes Tagesseminar zu dem Thema. Am Dienstag, 21. August wird Rechtsanwalt Stefan Erdmann als Datenschutz- und IT-Experte in den Räumen der Kanzlei Leinemann & Partner in Berlin die Anwendung der von motio erstellten auf die Druckbranche zugeschnittenen Musterformulierungen erläutern. Die beiden bisherigen Seminare haben gezeigt, dass es ohne diese inhaltliche Vorbereitung nicht geht. “Einfach aus dem Internet Texte kopieren und bei sich einsetzen ist hoch gefährlich, die Dokumente müssen auf jeden Betrieb einzeln angepasst werden,” so Verbandsgeschäftsführer Achim Carius. Auf der Veranstaltung werden auch branchenspezifische Anforderungen (z.B. Auftragsdatenverarbeitung) behandelt.

Gleichzeitig hat sich das motio-Netzwerk an die Regierungsparteien im Deutschen Bundestag gewendet und die strenge Überregulierung der DSGVO kritisiert. “Mit dem neuen Gesetz wollte man eigentlich groben Datenschutzverstößen der internationalen Konzerne wie Google und Facebook begegnen. Leider entpuppt sich die DSGVO für gewerbliche Print-Dienstleister als ein das Kerngeschäft hemmendes Instrument,” so das motio-Netzwerk.