Mi 05.09.18

Ausbildungsstart 2018 bei Heidelberg: Ausbildung hat „Heidelberg goes digital“ im Fokus


Ausbildungsstart bei der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) am 1. September 2018: Erneut beginnen 99 junge Frauen und Männer ihre Ausbildung bzw. ihr duales Studium an einem der vier Standorte des Unternehmens in Deutschland. Bei nahezu allen zehn in diesem Jahr am Start befindlichen Ausbildungsberufen steht das Thema „Heidelberg goes Digital“ im Fokus. Damit richtet der Branchenführer auch bei der Ausbildung das Augenmerk auf die digitale Transformation des Unternehmens.

Virtual Reality ist fester Bestandteil der technischen Ausbildung bei Heidelberg: Nikolai Moessner, Auszubildender des Unternehmens zum Mechatroniker, erläutert beim „Festival für digitale Bildung“, das im Juli in Heidelberg stattfand, Baden-Württembergs Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann und Digitalisierungsminister Thomas Strobl die virtuelle Welt der Druckmaschinen.


Virtual Reality ist fester Bestandteil der technischen Ausbildung bei Heidelberg: Nikolai Moessner, Auszubildender des Unternehmens zum Mechatroniker, erläutert beim „Festival für digitale Bildung“, das im Juli in Heidelberg stattfand, Baden-Württembergs Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann und Digitalisierungsminister Thomas Strobl die virtuelle Welt der Druckmaschinen.

Dementsprechend bildet Heidelberg auch wieder Fachinformatiker der Fachrichtung Anwendungsentwicklung aus. Auch bei den dualen Studiengängen bilden die „(Wirtschafts-)Informatik“, „Digitale Medien“ sowie „International Business“ die Schwerpunkte, da im Zuge der Digitalisierung bei Heidelberg der internen Vernetzung von Systemen und Arbeitswelten und der internationalen Kooperation sowie der Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle ein immer höherer Stellenwert zukommt. Zudem bildet das Unternehmen beispielsweise Mechatroniker gezielt im Umgang mit der virtuellen Kollaborations- und Kommunikationsplattform View2Connect aus, die u.a. eine vollständig digitale Montageplanung ermöglicht. Virtual Reality ist dabei fester Bestandteil der technischen Ausbildung. So arbeiten beispielsweise Auszubildende im Bereich „Digital Platforms“ an einem Projekt, wo es darum geht, 3D-Drucksysteme im Auftrag des Startup-Unternehmens Apium mit Sitz in Karlsruhe mit Unterstützung von View2Connect zu fertigen und gemeinsam weiterzuentwickeln.

Um der demografischen Situation des Unternehmens Rechnung zu tragen, erhalten nahezu alle ausgelernten Fachkräfte ein Übernahmeangebot.

Größter Ausbildungsstandort des Unternehmens mit derzeit insgesamt 244 Auszubildenden und Studierenden, inklusive der 71 des aktuellen Einstelljahrgangs, ist Wiesloch-Walldorf. Aus dem tariflichen Förderjahr des Vorjahres konnte erneut ein Geflüchteter in das neue Ausbildungsjahr übernommen werden. Dabei handelt es sich um einen jungen Mann aus dem Iran, der eine Ausbildung zum Elektroniker beginnt. Insgesamt beschäftigt Heidelberg an den Standorten Wiesloch-Walldorf, Brandenburg, Amstetten und Ludwigsburg derzeit rund 300 Auszubildende und Studierende.

Tarifliches Förderjahr startet spätestens ab März 2019

Spätestens ab März 2019 stellt Heidelberg erneut jungen Menschen, darunter auch wieder bis zu fünf Geflüchteten, zwölf Plätze im Rahmen eines tariflichen Förderjahres zur Verfügung. Ziel des tariflichen Förderjahres der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württembergs ist es, förderbedürftigen Jugendlichen durch entsprechende Unterstützungs- und Fördermaßnahmen passende Ausbildungs- und Beschäftigungsperspektiven zu bieten.

„Die digitale Transformation ist längst auch in unserer Ausbildung angekommen. Bei den unterschiedlichsten Aufgaben im gesamten ist ein vertieftes Verständnis übergreifender Prozessketten und Abläufe für den Arbeitserfolg immer wichtiger. Daher vermitteln wir in Zusammenarbeit mit den Berufsschulen und den Dualen Hochschulen, Fachhochschulen sowie ausgewählten Universitäten ein vertieftes Verständnis digitaler Prozesse“, so Prof. Dr. Rupert Felder, Leiter Personal bei Heidelberg.