Mi 13.03.19

Druckeffizienz-Experte Stefan Meißner jetzt bei PerfectPattern


Stefan Meißner, international anerkannter Experte für den JDF-Standard und effiziente Prozesse in der Druckproduktion, ist seit 1. März „Director Application Print“ bei PerfectPattern. Das Unternehmen bietet Druckereien mit sPrint One eine leistungsfähige Applikation für die Automatisierung der Druckplanung und die Berechnung von Druckformen im Offset- und Digitaldruck. Dazu nutzt sPrint One verschiedene Verfahren aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz. Dies führt zu deutlichen Einsparungen von Ressourcen wie Papier und Druckplatten sowie Rüst- und Produktionszeiten. Stefan Meißner kommt von Flyeralarm, einer der führenden Online-Druckereien Europas.

Bei PerfectPattern treiben die Brüder Stefan (links) und Robert Meißner nun gemeinsam die weitere Entwicklung von sPrint One für die dynamische Druckplanung voran.


Bei PerfectPattern treiben die Brüder Stefan (links) und Robert Meißner nun gemeinsam die weitere Entwicklung von sPrint One für die dynamische Druckplanung voran.

Stefan Meißner hat bereits seit den ersten Anfängen von PerfectPattern Bezug zum Unternehmen – sein Bruder Robert ist einer der Gründer von PerfectPattern und verantwortet unter anderem das Produktmanagement von sPrint One. Ihre Passion für das Druckwesen haben die beiden Brüder schon früh in der elterlichen Druckerei gefunden.

In seiner neuen Position wird Stefan Meißner insbesondere die Partner von PerfectPattern – unter anderem Cimpress, Kodak und Sappi Europe – dabei unterstützen, sPrint One bei Kunden in die bestehende Umgebung zu implementieren. Dabei wird zunächst ein digitaler Zwilling (Digital Twin) der jeweiligen Produktionsumgebung erschaffen, auf dessen Basis die Künstliche Intelligenz sowohl die Druckplanung als auch die Berechnung der Druckformen optimiert. Dafür bietet sPrint One eine Vielzahl von Funktionen.

„Die Kombination meiner Erfahrung in der Drucktechnik mit meiner Expertise in der Informatik hat mich immer gereizt“, sagt Stefan Meißner. Daraus resultierte eine Karriere in der Softwareentwicklung mit dem Schwerpunkt Online-Druck. Dieser ist, so Meißner, bekannt für hohe Produktivität sowie einen hohen Automatisierungsgrad, der auf leistungsstarken Softwarelösungen basiert. Meißner weiter: „Ich freue mich darauf, mein Wissen zu nutzen, um Druckereien zu unterstützen, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.“

Meißner kommt von der Online-Druckerei Flyeralarm, wo er als „Senior Prepress Automation Coordinator“ tätig war. Zuvor arbeitete er zwei Jahre für Saxoprint, wo er die IT-gestützte  Produktionsoptimierung vorantrieb.

Maßgebliche Rolle im CIP4-Konsortium
Zudem hat Stefan Meißner eine maßgebliche Rolle im CIP4-Konsortium inne, einem Zusammenschluss von über 300 Unternehmen und Organisationen aus der Druckindustrie aus 31 Ländern. Das Konsortium befasst sich unter anderem mit der Entwicklung des Exchange Job Definition Formats (XJDF) für den Austausch von Druckaufträgen. Meißner war Vorsitzender der XJDF-Arbeitsgruppe und treibt seit der Veröffentlichung der ersten Version des Standards Anfang 2018 dessen Etablierung in der Branche voran.

„Wir freuen uns sehr, dass wir Stefan Meißner für unser Team gewinnen konnten“, sagt Fabian Rüchardt, CEO von PerfectPattern. „Seine umfassende Erfahrung und Kompetenz in allen Fragen der effizienten Druckproduktion wird sowohl in die Implementierung von sPrint One bei Kunden unserer Partner als auch in die weitere Entwicklung unserer Technologien für die Druckindustrie einfließen“.

So entwickelt PerfectPattern derzeit mit Kayros Print eine KI-Lösung, mit der die Prozesse auch der Weiterverarbeitung optimiert werden können. Über die Kombination von sPrint One und Kayros Print wird es möglich sein, eine Druckerei vollständig und standortübergreifend zu steuern.

Die Technologien von PerfectPattern sind aber nicht auf die Druckindustrie limitiert. So haben der weltweit agierende Technologiekonzern Voith und PerfectPattern Anfang Februar eine Kooperation angekündigt. Erste Pilotprojekte im Rahmen der Zusammenarbeit werden die Papierindustrie betreffen.