Mi 27.03.19

Infotag: Heidelberg zeigt gemeinsam mit DSC Software die Vorteile der Digitalisierung von Entwicklung (CAD) über Fertigung (CAM) bis Montage


Unter dem Motto „CAM und Montage – Chancen der Digitalisierung live erleben“ präsentierte die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) im Rahmen eines gemeinsamem Infotags mit der Karlsruher DSC Software AG Praxisbeispiele sowie Lösungen für die Digitalisierung von der Entwicklung bis zur Teilefertigung und Montage. 60 Fach- und Führungskräfte aus den unterschiedlichsten Branchen konnten sich einen Eindruck darüber verschaffen, wie die Digitalisierung entlang der PLM-Prozesskette bei Heidelberg mit dem Einsatz von SAP ECTR vorangetrieben wird. In diesem Rahmen wurde ebenfalls verdeutlicht, welche Lösungen Heidelberg für Industriekunden zur Prozess- und Kostenoptimierung bereithält. Mit der Direktintegration von MCAD-Systemen unterstützt SAP ECTR den Single-Source-Einsatz von Heidelberg PLM und bietet die nötige Stabilität, um sich auf die Prozessoptimierung zu fokussieren.

Unter dem Motto „CAM und Montage – Chancen der Digitalisierung live erleben“ präsentierten Heidelberg und DSC Best-Practice-Beispiele und Lösungen zur durchgehenden Digitalisierung in Unternehmen, hier in der Montage.


Unter dem Motto „CAM und Montage – Chancen der Digitalisierung live erleben“ präsentierten Heidelberg und DSC Best-Practice-Beispiele und Lösungen zur durchgehenden Digitalisierung in Unternehmen, hier in der Montage.

Unter dem Motto „CAM und Montage – Chancen der Digitalisierung live erleben“ präsentierten Heidelberg und DSC Best-Practice-Lösungen - hier in der Fertigung- zur durchgehenden Digitalisierung in Unternehmen.


Unter dem Motto „CAM und Montage – Chancen der Digitalisierung live erleben“ präsentierten Heidelberg und DSC Best-Practice-Lösungen - hier in der Fertigung- zur durchgehenden Digitalisierung in Unternehmen.

Heidelberg stellte sein Kompetenzzentrum PLM vor und zeigte, wie Mitarbeiter verschiedener Abteilungen aus Entwicklung, Teilefertigung und Montage auf durchgehende 3D-Produktdaten zugreifen, diese dann weiterbearbeiten und wie darüber hinaus eine abgesicherte Qualität der CAD-Daten über die gesamte Prozesskette dafür den Weg ebnet. Die Schlüsseltechnologien dabei sind die von Heidelberg selbst entwickelten Softwareangebote View2Connect und Heidelberg CAx Quality Manager.

Die 3D-Kollaborationssoftware View2Connect

Heidelberg bietet Industriekunden mit View2Connect einen grafischen 3D‑Struktureditor, inkl. Change-Management, als Plattform für eine wirtschaftliche und beschleunigte Kollaboration entlang der PLM-Prozesskette. Mit View2Connect wird die Montageplanung anhand von 3D‑Produktdaten bereits in der frühen Entwicklungsphase virtualisiert und grafisch aufbereitet. Damit lässt sich der Aufwand für die Dokumenterstellung und -pflege senken, Produktionsstücklisten und Arbeitsfolge integriert erstellen und aktuell halten sowie die Qualität von Fertigungsunterlagen erhöhen. Die Dokumentation für die Werker lässt sich mit dem View2Connect Assembly Player sogar in 3D bereitstellen. Auch für den Service im Feld lässt sich durch den View2Connect WebViewer (z.B. zur Ersatzteilklärung) und den Export von Augmented Reality Content die Arbeit besser unterstützen. Konstruktionsänderungen lassen sich dabei effizient pflegen, Arbeitspläne, Stücklisten und Dokumentationen parallel erzeugen und verwalten. Damit lässt sich die Komplexität in der PLM-Prozesskette besser beherrschen, Aufwand und Kosten dagegen lassen sich nachhaltig reduzieren.

Mit dem Heidelberg CAx Quality Manager die Datenqualität von CAD Modellen überprüfen und absichern

Der Heidelberg CAx Quality Manager sichert die Qualität der CAD-Daten und sorgt für das Einhalten der Konstruktionsrichtlinien sowie für intelligente 3D-Produktdaten als Basis für eine erfolgreiche Kollaboration mit View2Connect zwischen den Unternehmensbereichen. Bei steigender Komplexität in produzierenden Unternehmen haben CAD-Daten einen entscheidenden Einfluss auf die Qualität der Produkte. Mit dem Heidelberg CAx Quality Manager können Unternehmen die Datenqualität von CAD-Modellen überprüfen, die in der gesamten Prozesskette von der Entwicklung über die Fertigung und Montage bis hin zum Service genutzt werden. So lassen sich Fehler frühzeitig erkennen und beheben sowie die CAD-Modelle für die Nutzung in der Prozesskette anreichern und optimieren. Der Anwender kann wahlweise Einzelteile, komplette Baugruppen oder Zeichnungen untersuchen. Das System zeigt Fehler an, macht Korrekturvorschläge und dokumentiert alle Ergebnisse. Durch eine unternehmensweite und kontinuierliche Anwendung steigt die Datenqualität nachhaltig und es wird gleichzeitig die Basis für die effiziente Weiterentwicklung von Produkten geschaffen.

„Wir waren von der Nachfrage zu unseren Infotagen „CAM und Montage – Digitalisierung live erleben“ überwältigt. Beide Veranstaltungstage waren in kürzester Zeit ausgebucht. Das belegt, welchen Stellenwert die Digitalisierung in den Unternehmen mittlerweile hat und wie hoch der Informationsbedarf dazu ist“, so Stefan Heizmann, Heidelberg CIO. „Mit unseren Digitalisierungslösungen für Industriekunden, die sich bereits im eigenen Unternehmen bewährt haben, unterstreichen wir zudem die Vorreiterrolle von Heidelberg beim Thema Digitalisierung weit über die Branchengrenzen hinaus.“