Mi 23.10.19

Actemium und HTWK Leipzig zeichnen zukunftsfähige technologische Lösungsansätze aus


Zum ersten Mal verlieh Actemium den Förderpreis ‚Angewandte Digitalisierung‘ und honoriert damit drei Preisträger_Innen für außergewöhnliche Abschlussarbeiten

(v.l.n.r) Martina Jostina, Christian Mahlburg, Wiebke Kestler.


(v.l.n.r) Martina Jostina, Christian Mahlburg, Wiebke Kestler.

(v.r.n.l.) Prof. Dr. rer. pol. Mark Mietzner, Gerald Taraba, Wiebke Kestler, Christian Mahlburg, Martina Jostina, Frank Westphal. Fotos: Robert Weinhold/HTWK Leipzig


(v.r.n.l.) Prof. Dr. rer. pol. Mark Mietzner, Gerald Taraba, Wiebke Kestler, Christian Mahlburg, Martina Jostina, Frank Westphal. Fotos: Robert Weinhold/HTWK Leipzig

Actemium und die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK) haben zum ersten Mal den gemeinsam neu ausgelobten Förderpreis ‚Angewandte Digitalisierung‘ verliehen. Insgesamt 14 Abschlussarbeiten von Studierenden verschiedener Fachrichtungen erhielt die Jury in der Bewerbungsphase. Nach erfolgreicher Vorstellung und anschließender Diskussion aller relevanten Arbeiten konnten am Ende drei Gewinner_Innen ermittelt werden. Die Preisträger_Innen wurden im Rahmen der festlichen Immatrikulationsfeier der HTWK Leipzig am 14. Oktober 2019 durch Frank Westphal, Geschäftsführer VINCI Energies Deutschland und CEO Actemium Deutschland, sowie Gerald Taraba, Managing Director Actemium Deutschland, ausgezeichnet.

Die Preisträger_Innen sind Martina Jostina (1. Platz) mit ihrer Arbeit „Architektur ohne Architekten? Alternative Wohnformen/Modularbauweise“ unter Betreuung von Prof. Matthias Grunwald, Wiebke Kestler (2. Platz) mit dem Thema „Building Information Modeling (BIM) im Bestand – Erarbeitung einer Prozesskette für die Erstellung eines BIM-Modells und Anwendung auf ein Beispielgebäude der DB Immobilien“, Betreuerin war Prof. Dr. (I) Arch. Monica Rossi, und Christian Mahlburg (3. Platz) für „Embedded Linux – Entwurf eingebetteter Systeme mithilfe des Yocto-Projekts“, betreut durch Prof. Dr.-Ing. Andreas Pretschner.

Frank Westphal beschreibt den Grund für die Auslobung des Förderpreises wie folgt: „Als führender Full-Service-Provider für industrielle Prozesslösungen ist Actemium in allen bekannten Branchen unterwegs und forciert proaktiv die Digitalisierung – vom Digitalen Zwilling für Maschinen und Anlagen über Virtual- und Augmented-Reality-Lösungen zur Optimierung von Instandhaltungsprozessen bis hin zu Systemen für die Raumfahrt. Dabei verändert die Digitalisierung unsere Denkweise und somit auch unsere Prozesse, neue Projekte umzusetzen. Wir sehen es daher als selbstverständlich an, innovative und kreative Lösungsansätze zu fördern.“

Der Preis richtet sich an HTWK-Studierende aller Fachbereiche, die ihre Bachelor- oder Masterarbeit unter Berücksichtigung des digitalen Wandels geschrieben haben. „Wir nutzen die digitale Transformation, um unsere Kunden auf die technologischen wie auch wirtschaftlichen Herausforderungen vorzubereiten und entwickeln dazu individuelle Lösungen. Es ist spannend zu sehen, dass junge Menschen sich mit kreativen Ideen diesen Herausforderungen stellen und uns aufzeigen, wie sich zukünftige Entwicklungen nutzen lassen“, sagt Gerald Taraba und ergänzt: „Der Förderpreis 2019 war ein Pilot und wir freuen uns über den Erfolg, der vor allem durch die herausragenden Bewerbungen möglich war. Damit steht für uns fest, dass wir den Preis auch im nächsten Jahr wieder ausloben.“

Actemium und die HTWK arbeiten seit Jahren eng zusammen und sehen sich in der gemeinsamen Verantwortung, die Sphären von Hochschulforschung und praktischer Anwendung eng miteinander zu verknüpfen. So bestand auch die Jury zu gleichen Teilen aus Experten von Actemium und Professoren der Hochschule, die die Beurteilung der eingereichten Arbeiten vornahmen. „Eine transferorientierte Forschung lebt von der engen Verzahnung zwischen Wissenschaft und Praxis und der Actemium Wissenschaftspreis leistet hier einen wichtigen Beitrag, da er unsere Studierenden zu qualitativ hochwertiger und praxisorientierter Forschung motiviert“, so Hochschulrektor Prof. Dr. rer. pol. Mark Mietzner.